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sonen vor sich geht. Denn wie hoch der Standpunkt biologischer Entwicklung dieses Herrn steht, das zeigt sich nur zu deutlich aus dem, was er über die Zigeuner- und Vorstadtweiberlehre von Versehen sagt. Er meint damit ofifenbar was ich über den mutmasslichen Einfluss der Suggestion angeführt habe. Ihm scheint dies identisch mit jener Lehre zu sein. Proficiat! Er verspricht spater auf meine Arbeit zurückzukommen; mich dunkt aber, dass ein ernster Mann und wirklicher Gelehrter erst untersucht und dann die Frücht seiner Untersuchung und die darauf sich gründenden Argumente mitteilt, bevor er sein Urteit ausspricht. Das Umgekehrte ist aber gewiss leichter und nötigenfalls kann dann die Untersuchung vergessen werden. Bemerkenswert ist noch, was er von dem Widerspruch sagt, den meine Arbeit auf tast jeder Seite errege. Ja, die ungestört dahinduselnde Schulweisheit wird dadurch wach gerüttelt; ist das aber nicht der Zweck, den ein jeder im Auge hat, der als Neuerer auftreten will?

Dr. Chr. Schröder.

In der Schrift aber, die ich jetzt erwahnen muss, ist von irgendeiner wissenschaftlichen Ausserung, wie gering auch, gar nicht mehr die Rede, sondern in ihr tritt bloss die dumme, grobe Schimpfsucht auf. Es ist so recht das wahre Geschrei der Böotier, obgleich eigenlich ein Vergleich mit dem Geklaffe wütend anbellender Hunde angebrachter ware.

Ich meine hier ein sogenanntes Literatur-Referat über M. s. D. von der Hand des Dr. cllr. Schröder Es ist nicht das erste Mal, dass die dumme Wut dieses Mannes nut mir zusammenstösst; ich fühle mich darum genötigt, cvor ich seinen Angriff naher bespreche, hier erst eine Darstellung dessen vorangehen zu lassen, was sich schon ruher zwischen uns ereignet hat, und noch einige psychoogische Betrachtungen hinzuzufügen, um auf diese Weise

e biologischen Marktschreierei ins rechte Licht zu riicken

I) Sammlung von kritischcn Referaten neuerer Ar beiten Hier den Darwimsmus, ,n Allgemeinen Zeitssehrift für Entomologie, i9oj.

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