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aber dann muss sie durch cincn Intellckt vcrarbcitct werden, der wissenschaftlich genug ausgebildet ist, um solche Bildungen nach ihrem evolutionellen Wesen und also auch nach ihren Anderungen zu erfassen; das ist aber mit Herrn R. durchaus nicht der Fall. Es ware daher verlorene Mühe, ihm in seine Phantasien zu folgen. Den Pallen, welche er zur Stütze seiner Auftassung anführt, stellen überdies andere gegenüber, die ihnen widersprechen; er selbst erwahnt dies auch wohl, versucht sich jedoch herauszureden; was er anführt, ist in hohem Masse gesucht. Er beachtct gar nicht, dass neben den eigentlichen Schwanzen noch allerhand andere Flügelanhangsel vorkommen, die oftenbar derselben Art sind, in welche aber keine I' lügeladern auslaufen; auch lasst sich schwer verstehen, wie er denn I"alle, wie die obenerwahnten, erklaren will, wo verschiedenartige Formen desselben Schmetteilings und bisweilen sogar verschiedene Individuen einundderselben Form in dieser Hinsicht ungleich sind. Aber die schien er schon damals nicht zu kennen. Weiter lasst er auch die Tatsache ganz beiseite, dass die Schwanze keine vereinzelt darstehende Erscheinungen sind, sondern ihr Dasein öfters in einem unleugbarem Zusammenhang mit dem Factum steht dass die Fliigel sich verschmalern und auf diese Weise allmahlig schwinden, in welchem Prozesse die Schwanze denn oftenbai nur Stadia der Entwicklung ausdrücken. Dass ein solcher Überfluss an Porrnen, wie die, in den sich diese Anhangsel zeigen, beginnender Uildung oder progressiver Evolution zuzuschreiben sein sollte, wie er meint, ist auch — ich weide, wo ich das Wesen der Evolution behandle noch naher darauf zurückkommen — vollkommen unannehmbar; auch diese Kenntnis liegt jedoch ausserhalb des Kreises der Gelehrtheit des Herrn R. Auch versteht er nicht, dass, wenn verschiedene Adern in einunddenselben Schwanz auslaufen, dies sich meines Erachtens selir gut durch die Unterstellung erklaren lasst, dass gerade dadurch dieser Teil von der frühern Ausbreitung des Flügels weniger schnell atrophiert worden ist als der übrige und darum noch allein besteht. Und ebensowenig, dass wenn nun gerade eine solche Ader, die ihre Fortsetzung in einem sogenannten Schwanz hat, sich

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