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Stalachtis nur anv Hinterleibe aufgehangt uud nicht zudcm noch mit einem Gürtelfadchen bcfestigt seien und nun bemerkte ich, dass die Richtigkeit dieses Ausspruchs mit guten Griinden angefochten werden könnte. Freilich auf der Abbildung dieser Puppe in Sei'i'S Surinaamsche Insekten iii Tafel 183 ist zwar kein Gürtelfadchen zu erblicken, jedoch in dem französisch-hollandischen Text wird ausdrücklich erwahnt, dass die Puppe mit einem Gürtelfadchen angeheftet sei, sodass hier vvohl von einem Fehler die Rede sein dürfte '). Auch hatte ich von vornherein die Möglichkeit angenommen, dass Herr R. weder französisch noch hollandisch verstande und also den Text nicht hatte lesen können. Aus diesem Grunde nun behauptet Herr R., dass ich ihm in höhnischer und völlig unberechtigter Weise Unrichtigkeiten vorgeworfen hatte, obwohl ich seine Angaben auf ihre Richtigkeit gar nicht geprtift hatte. Denn wenn ich den Catalogue of Erycinidae von W. W. Bates 2) nachgeschlagen hatte, so würde ich gesehen haben, dass Bates als seinen Befund mitteile, dass die Puppe von Emesis mandana CRAM. nur am Hinterleibe aufgehangt sei, gerade wie bei Stalachtis. Dies ist nun sehr gut möglich; weil ich mich nicht speziell mit der Systematik der Eryciniden beschaftige, habe ich auch diese Abhandlung Bates' nicht gelesen. Dadurch andert sich jedoch die Bedeutung meiner auf ciner zufalligen Wahrnehmung beruhenden Bemerkung nicht. Dass übrigens aus dem zitierten Ausspruch Bates' hervorginge, dass dieser Naturforscher jene 1 atsache auch bei Stalachtis persönlich wahrgenommen hatte, wie Herr R. kühn behauptet, ist unrichtig. Aber angenommen, dass dies so ware — Bates ist, obgleich auch zum darwinistischen Götzen geworden, doch keineswegs unfehlbar,

1) Durch die Freundtichkeit Dr. Reuvens, Bibliotkekars dlr Ned. Entom. Vereeniging, war ich seitdem in der Lage, die ursprünglichen Abbildungen dieses Werken zu sehen, die sich in der Bibliothek dieses Vereins hefinden. Ich konnte da feststellen, dass tatsachlich auf der ursprünglichen Abbildung der hier in Rede stekenden Stalactispuppe das Gürtelfadchen sehr deutlich angegeben ist. lis ist hier also ein Fehler dessen, der die Bilder dieses Werkes kolorierte.

2) Li tin. Soc. 1868.

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