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Stufe gelangt, wie wir sie auch bei gebildeten Frauen beobachten. Dem nun, der mit dem Vorhandensein der psychischen Evolution, wie auch mit der Tatsache der Selbstandigkeit in der Evolution bestimmter Vermogen bekannt ist kann es nicht zweifelhaft sein, dass sich in dem erwahnten' ein derartiger evolutioneller Fortschritt offenbarte, der vollkommen demjenigen entspricht, wie er auch bei 'dem Menschen stattgefunden hat. Aber dann muss er auch notwendigerweise zu der Schlussfolgerung kommen, dass dasselbe, wenn die Umstande dazu mitwirken, auch wohl in andern Punkten stattfinden kann. Warum sollte denn anderwarts auf dem Gebiete der geistigen Entwicklung nicht — wje es hier ja auch nicht bezweifelt werden kann — der Unterschied zwischen Affen und Menschen nur ein quantitativer sein? Durch solch gesuchte und künstliche Thesen wie die des Herrn W. lasst sich diese Frage nicht beantworten.

Den Unterschied, den W. zwischen der menschlichen und der tierischen Psyche aufstellt, hat er also keineswegs wissenschaftlich zu beweisen sich fahig gezeigt. Was er als Beweisgrunde anzuführen versucht hat, kann einer wissenschaftlichen Untersuchung nicht standhalten. Deutliche Kennzeichen durch die sich dieser Unterschied bemerkbar machen sollte, hat er nicht angeben können. Aber wie der Tintenfisch in 'dem durch ïhn getrübten Wasser sucht er sich nur in der durch vage, schlecht begrenzte, künstliche Unterscheidungen hervorgerufene Verwirrung zu verstecken. Ist doch sein eigenthches Argument nicht eins der Intelligenz, sondern eins des Glaubens und liegt sonach ausserhalb des Gebietes der Naturwissenschaft. Für die noch immer zahlreichen Biologen oder Psychologen, deren wissenschaftliche Einsicht noch nicht soweit fortgeschritten ist, dass sie Existenz eines psychischen Elements anzuerkennen wissen, oder die noch nicht zu der Einsicht gekommen sind, dass dieses Element ebenso wie das körperliche evolutioneller Veranderung und Vervollkommnung unterworfen ist, bleibt gewiss, wenn sie auch nicht auf dem religiösen Standpunkt W.'s stehen, die trage ob dieser Unterschied bestehe oder nicht, dcnnoch ungelost. Für den Naturforscher jedoch, der sich ohne

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