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zwar nicht nur, wenn der Körper noch lebt. Auch tote Körper sollen eventuell noch Bewegungen zur Abwehr machen können. Gewiss kann dabei nur an eine bloss chemisch-physikalische Wirkung gedacht werden, aber dennoch ist diese nichts andres als die Fortsetzung dessen, was einmal als Lebenserscheinung unter psychischem Einfluss ins Leben gerufen war.

Bisweilen scheint es jedoch, als ob nach dem Nachlassen der psychischen Leitung, die einmal erlangte evolutionelle Richtung erhalten werden kann. Giebt es doch gewisse, spater noch ausführlicher zu erwahnende Vorgange, die ursprünglich vermutlich anlasslich eines korrelativen Reizes unter psychischem Einfluss entstanden, sich spater diesem Einfluss und der Leitung, welche dieser mit sich bringt, zu entziehen scheinen, sich aber gleichwohl in der einmal angenommenen Richtung fortsetzen. Allerdings erhalten sie dann auch durch diesen Mangel an Führung allmahlich einen exzessiven, monströsen Charakter, der sehr ungünstig und sogar vernichtend auf den Organismus zurückwirkt. Dies lasst sich nun nicht leicht erklaren. Würde es vielleicht möglich sein, dass, wenn unter dem psychischen Drang der betreflende evolutionelle Vorgang ganz von dem chemischphysikalischen Prozesse der Ernahrung abhangig geworden ware, wie dies bei den excessiven Bildungen wohl der Fall zu sein scheint, so lange die Ernahrung fortdauert, dementsprechend auch die evolutionelle Fortdauer in der Umgestaltung beibehalten bliebe ? Das Aufhören der Ernahrung würde dann ja wieder gleichfalls nur infolge psychischer Leitung erfolgen können, und müsste also, wo diese fehlt, auch ausbleiben. Man sieht ja doch, wie sich ganz ohne jeden psychischen Einfluss, krankhafte Bildungen wie Geschwülste, die sich auch aus dem Organismus ernahren, in demselben entwickeln.

Es steht fest, dass sich analoge Tatsachen auch auf dem rein psychischen Gebiete wahrnehmen lassen. Auch in der Geschichte der Menschheit sieht man allerhand neue Bildungen in Wissenschaft und Kunst, auch als soziale oder religiöse Ansichten, entstehen und sichtlich ein sehr kraftiges geistiges

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