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von Papilioniden- wie von Sphingidenraupcn nur Relikte ehemaliger langer Stacheln sind. Da liegt es dem selbstverstandlich auf der Hand, dass, wo man anderswo derartige Gramulationen antrifït, dies Anlass giebt, denselben Ursprung zu vermuten. Auf diese Weise kann man ja wohl einmal einen dergleicher evolutioneller Prozess, wo er noch in voller progressiver Entwicklung begriffen ist, beobachten. So auf dem Gebiete der Parbenevolution an dem schwarzen, hakenförmig umgebogenen auch auf S. 67 von M. S. D. bereits erwahnte Streifen ara Vorderrand der Vorflügel bei den 99 der als Meriones Felder und Antinorii Ch. oüerth. bekannten Rassen von Pap. Dardanus Brown. Das Studium der verschiedenen Formen von diesen Falter zeigt doch unverkennbar, dass dieser dicke, hakenförmige Streifen nichts andres ist als ein Zwischenstadium der Entwicklung zwischen dem dtinnen, noch nicht hakenförmigen Streifen, der an derselben Stelle bereits bei den cf cf verschiedener Rassen jenes Schmetterlings erscheint, und der starken Ausbreitung des Schwarz an derselben Stelle, die bei den 99 Formen Hippocoon F., Niobe Aur. auftritt, um schliesslich in das nahezu tiefe Schwarz der Vorderflügel in der 9 Form Cenea stoll überzugehen. Aus einer Vergleichung aller Formen dieses Schmetterlings ergiebt sich doch durch den gleichmassigen, geordneten und unverkennbar evolutionellen Verlauf der F arbenveranderung, von welcher obiges ein Incident ist, nicht nur das Vorhandensein jener Evolution in unwiderlegbarer Weise, sondern kommt auch die morphologische Bedeutung jenes hakenförmigen Streifens zu ihrem Recht. Zudem giebt auch die Mannigfaltigkeit der Formen im Gegensatz zu den wenig verschiedenen mannlichen auf die oben besprochene Weise hier die Richtung der Evolution an. Diese ist doch ofïfenbar ganz derselben Art wie bei der Verschiedenheit der Formen von den Hörnern der Sphingidenraupen, die zufolge der Ontogenese dieser Raupen aus derselben Stammform entstanden sind, und von den Schwanzen der Rhopalocera, die doch auch unmöglich als im Entstehen begriffene Organe betrachtet werden können. Wenn man also bei andern Schmetterlingen wie bei Pap. Deilion feld.

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