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phismus unterworfen wurdcn oder liebcr gcsagt mit ihm zusammenflossen, sich in ihn auflösten, das scheint mir aus ihren Ueberbleibseln klar hervorzugehen. Von den verschiedenen Phasen diescs Prozesses sind namlich in spateren Zeitcn mehrere Spuren zurückgeblieben. Im zweiten Teile der vorliegenden Schrift werde ich bei der Einteilung des Stoffes diese Perioden hervorheben. Es sind die folgenden:

§ 20. i°. Die Steine u. s. w., die man noch in der Zeit der Schriftsteller oder Monumente, welche sic erwahnen, für Sitze der Götter hielt und verehrte.

2'. Diejenigen, welche nicht mehr für Sitze der Götter galten, aber doch noch deshalb verehrt wurdcn, weil man sic mit Göttern oder Heroen in Verbindung brachte.

3°. Die halb menschcngestaltigen, halb stein-, pfahl-, tierförmigen Göttcrbilder.

4°. Die Steine und Baume, von denen die Schriftsteller, besonders Pausanias, nicht berichten, dass sie verehrt wurdcn, wohl aber dass man glaubte, sie stehen zu cinem Gotte oder Heros in irgendwelcher Beziehung.

5°. Die übrigen „survivals" des Stein-, Baum- und Tierdienstes.

A. Die erste in § 20 bezeichnete Kategorie.

§ 21. Die hierzu gerechnetcn heiligen Steine u. s. w. sind die einzigen Ueberbleibsel aus jener frühen Periode, als der Anthropomorphismus seinen Einfluss noch gar nicht geltend gemacht hatte. Pausanias und die anderen Schriftsteller bezeichnen allerdings die heiligen Steine mit dem Worte „otyxX^xrx", aber das ist gewiss ein fehlerhafter Ausdruck für fS>j, Göttersitze; denn dass man Steine, Kegel u. s. w. für Abbilder der Götter gehalten habe, ist ja ganz undenkbar. Die vier übrigen Kategorien bezeugen, wie der wahre Sinn der primitivcn Kulte immer weniger verstanden ward.

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