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/>'. Die z w e i t e in § 20 bezeichnete Kategorie.

§ 22. Das beste Beispiel eincs aus diescr Periode zuriickgebliebenen Stcines ist der sogen. KzirnuTX*; in Gythion '). Dieser Stein, dessen Name deutlich zeigt, dass man ihn in früheren Zeiten für einen Sitz des Zeus gehalten und verehrt hatte, wurde von Pausanias' Zeitgenossen nur deshalb angebetet — denn dass man ihn damals noch anbetete, geht aus der Thatsache hervor, dass man ihn noch immer mit dem Namen des Zeus bezeichnete —, weil Orest auf ihm sitzend von seinem Wahnsinne befreit worden sei. Die von den alten Grammatikern ersonnene Ableitung des Wortes kxtnrcótizt; von xxtxttxuu bestatigte diese Fabel. So ward die Heiligkeit des delphischen Omphalos 2), des ehemaligen Sitzes eines Gottes oder Geistes, spater damit erklart, dass Zeus ihn zur Bezeichnung des Mittelpunkts der Erde zu Delphoi aufgestellt liabe; seine göttliche Weihe hatte er behalten, aber eine andere, dem Anthropomorphismus naher stellende Ursache hatte den wahren Grund der Verehrung verdrangt. Ein andercr Stein wurde an bestimmten Tagen mit gewissen Zeremonien verehrt, weil Kronos ihn statt des Zeuskindcs verschlungen und wieder ausgespieen haben sollte 3). Auf eine solche Weise crklarte man die Anbetung mehrerer Steine, aber alle diese Fabeln stimmen in cinem Punkte miteinander überein: sie bringen alle die ehemaligen Sitze der Götter mit den jetzt ganz menschlich gedachten Göttern oder Heroën in Verbindung. Die Verehrung war geblieben, aber ihre wahre Bedeutung verschollen.

§ 23. Dasselbe gilt für die Holzklötze. Neben unbearbeiteten,

1) Paus. III 22, I; unten II § 47. 3) Paus. X 24, 6; unten II § 40.

2) 11 S 43-

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