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leiteten ihren Schweinskult aus dcm Umstande her, dass eine Sau das Zeuskind gesaugt und sein Geschrei durch ihr Grunzen unhorbar gcmacht habc ').

§ 26. Diese Beispiele aus der zweiten oben genannten Periode mögen genügen. Auch aus der dritten gcht klar hervor, wie machtig der Einfluss war, den der Anthropomorphismus auf die primitiven Kulte ausübte. Diese Art von Verehrung ist freilich kaum ein drittes Stadium zu nennen, denn sie ist nur ein anderer Weg zur völligen Herrschaft der menschenahnlichen Göttergestalt.

C. Die dritte in § 20 bezeichnete Kategorie.

§ 27. Die Hermen und die mit einer Maske und Kleidern verzierten Pfahle bildeten den Uebergang von den rohen Stcinen und Klötzen zu den ganz menschenahnlich gestalteten Rildern. Es ist sonderbar, dass diese evidente Thatsache von mehreren Gelehrten mit Nachdruck verneint wird. Overbeck z. B., der, wie wir oben salien (I § 8), Böttichers Meinung, die Verehrung von Pfahlen und %ixvx (hölzernen menschenahnlichen Götterbildern) sei aus dem Baumkulte entstanden, völlig teilt und also dergleichen Evolutionstheorien nicht feindlich gegeniibersteht, verwirft eine andere viel wahrscheinlichere Hypothese Böttichers, dass namlich die bekleideten und mit einem Menschenkopfe verschenen Pfahle 2) den %óxvot, vorausgegangen seien, mit grosser Ueberzeugung, und behauptet, diese Pfahle, wie auch die Hermen, seien nur „der Zeit der anthropomorphen Götterbildnerei zuzu-

1) Athen. IX 18; unten II § 223.

2) Bötticher (Haumkultus S. 105) spricht allerdings von auf diese Weise ausgestatteten Ha urnen, aber die von ihm angeführten attischen Vasenbilder zeigen zweifelsohne mit Kleidern u. s. w. versehene Pfahle.

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