Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

phoros in dieser Beziehung zu erwahnen. In Tanagra, Oichalia, Olympia befanden sich Bilder des widdertragenden Hermes; zu Korinth stand ein Widder neben diesem Gotte '). Auf der Burg von Korone in Messenien sah Pausanias eine Athena mit einem Raben in der Hand; man erzahlte, ein eherner Rabe sei im Boden gefunden worden, als man die Fundamente der Mauern legte 5). Ein Kukuk zierte das Scepter der Hera auf dem Berge Euboia bei Mykenais).

§ 48. [2]. Die Priesternamen rxvpoi, xpxroi, [téhivrxi,

hrryvet; (siehe unten II § 274 fF.) scheinen, wie Wide4) mit Recht vermutet, darauf hinzuweisen, dass die Priester früher in jener Gestalt ihre Götter reprasentiertcn. Die Sitte der Priester, bei Kultfesten die Rolle ihres Gottes zu spielen 5), war bei den Griechen einheimisch, wie aus folgenden Stellen sich ergibt:

Polyain. Strateg. VIII 59: Tij? 'A3>>5 Upeix xxtx to vipupov sxstvtji rijg vmipx: wxvontixv t%ov7x xx) tpiï.oCpov xpxvoi V x«AA;Vtsj xx1 (tcyirTy tüv Trxpbèvcav x. t. a.

Schol. Arist. III 22: h rxïi; Topirxl: '0 ftsv Aiovvitou, ó Sï ~ZxTvpou, '0 Sf llxx%ou xvfhxfiiTO aximx °).

Tertull. Adv. Gent. II 7: Cur rapitur sacerdos Cereris, si non tale Ceres passa est?

Paus. VIII 15, 3: xx) iirföiiftx Jjr' xütü iripiQspis ètrtiv, i%ov svtoi; Ayn^tpog vpótrutrov Kthxplxg • toüto ó Upeu? Trspibênsvoi; ro

1) II § 270.

2) Paus. IV 34, 5, unten II § 268.

3) Paus. II 17, 4, unten § 269.

4) I.ak. Kulte S. 79, 1; vgl. A. B. Cook, Animal Worship in the Mycenaean age, Journal of Hellenic Studies XIV (1898) S. 81—169.

5) Vgl. F. Back, De Oraecorum caerimoniis in quibus homines deorum vice fungebantur. Berl. diss. 1883.

6) In Tanagra trug ein Kphebe beim Fe«te des Hermes Kriophoros eincn Widder auf seinen Schultern (Paus. IX 22, 1).

Sluiten