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aus der ganzen Ceremonie klar hervor. Das Opfern des Tiergottes erinnert an das Töten des Totemtieres bei geWissen Kultfesten; ob wir es aber in der That als eine Spur des Totemismus zu betrachten haben, ist zweifelhaft.

§ 57. Bisweilen scheint man das heilige Tier, statt geopfert, im Gegenteil geschont zu haben. Das Schwein, das bestimmte Opfertier der Aphrodite bei den 'Ttrrtjpix zu Argos'), durfte nirgendwo sonst dieser Göttin geopfert werden2). Ebenso war es verboten, der Hera ein Ziegenopfer darzubringen, ausgenommen bei den Spartanern, wo sie A'iyoQxyot; hiess 3). Die Athener durften der Athena keine Ziegen opfern, ausser einmal im Jahre auf der Burg 4).

§ 58. Mehrere Heroennamen scheinen mit Tierkult zusammenzuhangen. In Athen stand der Heros Avxo:, der Sohn des Pandion, in Wolfsgestalt bei den Gerichtshöfen ®). Ein anderer Aujcsc, ein thebanischer Heros, war König von Thebcn gewesen °); ein dritter war von Kyknos getötet worden '), ein vierter war der Sohn des Poseidon und der Kelaino s), ein fünfter wird unter den Argonauten erwahntfl). Den Namen Kpióc trugen ein athenischer Heros"1), ein lakcdaimonischer Wahrsager ") und ein euboiischer Fürst la). Nach Kipx§, dem Sohne der Arethusa, hiess auf Ithaka ein Fels Kópxxos Titipvi ein

1) Kallim. bei Athen. III 49; vgl. Strab. IX 669.

2) Arist. Ach. 793; Paus. II 10, 5; Aesop. Fab. 230. Strabo (438) erzahlt aber, dass man in Metropolis in Histiaiotis der Aphrodite Schweine opferte.

3) Paus. III 15, 9.

4) Athen. XIII 51; Varro, De Re Rust. I 2, 19, vgl. Farnell I 100. Die Phokier durften dem Asklepios keine Ziegen opfern (Paus. X 32, 12).

5) II § 260. 6) Paus. II 6, 2; IX 5, 5; IX 16, 7.

7) Paus. I 27, 6. 8) Apollod. III 10, 1.

9) Apollod. I 9, 23; Apoll. Rhod. 139.

10) Schol. Arist. Av. 645. 11) Paus. III 13, 4.

12) Paus. X 6, 6. 13) Schol. Hom. Od. XIII 407.

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