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§ 39- ['^l* Auf Wandgemalden und Gemmen dargestel 1 te Sau le n.

Auf mehreren pompejanischen Wandgemalden und griechisch-römischen Gemmen sind hohe Saulen dargestellt, welche einigermassen mit dem Kult der Götter in Verbindung standen, deren Rolle aber schwer zu bestimmen ist, besonders wenn sie, wie oft, unter einem Baume aufgestcllt sind; in diesem Falie können wir namlich nicht entscheiden, ob der Baum verehrt wurde oder die Saule oder beide. Bötticher (46 f.) und Overbeck (136) haben diese Schwierigkeit schon konstatiert. Bald ist der Baum, bald die Saule mit Weihebinden oder anderen Verzierungen ausgestattet; bisweilen steht ein Gefass oben auf der Saule. Nicht immer aber finden sich Baum und Saule neben einander; öfters sieht man eine mit einem Zweig oder einer Fackel verzierte Saule ohne Baum, öfters auch einen heiligen Baum ohne Saule. Hieraus scheinen wir schliessen zu müssen, dass, wo beide nebeneinander gefunden werden, beide heilig sind.

a). Baum und Saule: auf Wandgemalden: Bötticher Fig. 12 (Dionysos); Bött. Fig. 35, Mus. Borb. XI Taf. 15, Zahn II 54 (der Pfau bezeichnet den Kult der Hera); Bött. Fig. 34, Mus. Borb. XIII Taf. 8, Zahn II 54 (die Saule ist mit dem Helm, Schild und Lanze der Athena ausgestattet; aber vielleicht gehort sie zu den hölzernen Pfahlen, siehe § 100); Bött. Fig. 40, Roux, Pompeji, Ser. 5 Taf. 4 (ein kleines Götterbild steht auf einer mit Weihebinden verzierten Saule); Zahn I 23; II 34; II 60; III 54; Ann. d. I. 1875 Taf. K. L. i; Helbig 1555; 1326.

Auf Gemmen: Rein ach Taf. 58, 43 = Gori II 43, i; Reinach Taf. 87, 56 = Mariette I 56; King II S. 64, 5, Taf. XLI 5; Raspe I 4810; Gori II Taf. 74; Haager Münzkab., De Jonge VII 3; Lippert I 339; 982; 983;

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