Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

ct classes, casque betulos vocari; quac vero longac sint, ccraunias."

§ 42. Nicht geringer als bei den Alten ist die Verschiedenheit der neueren Ansichten über die Bedeutung der Baitylien. Wahrend die einen behaupten, dieser Name entspreche jedem von den Griechen verchrten Steine, zichen die anderen die Erkliirung der alten Grammatiker vor, welche ihn nur dem von Kronos verschluckten Steine zuschrieben. Scaliger1), Vossi-us, Bochart2) und viele neuere Gelehrte 3) leiten das Wort vom hebraischen Bethel ab (d. h. Haus Gottes), wie Jakob den nach seinem Traume von ihm aufgestellten und gesalbten Stein nannte, auf dem er geschlafen hatte4). Diese Erzahlung war gewiss nur eine spatere Erklarung, und der Stein war ein von den alten Hebraern verehrter Göttersitz, wie auch der Name zeigt. Scaliger nahm an, es sei wirklich nur ein Denkmal gewesen, und der Steinkult der Alten sei eine aberglaubische Nachahmung der Verehrung dieses Steines, aber diese ganz falsche Ansicht thut nichts zur Sache; die Frage ist hier, ob die Etymologie der alten Grammatiker oder diejenige Scaligers richtig ist. Die letztere hat man bestritten mit dem Argument, ein von bethel abgeleitetes Wort hatte nicht /3«/tuAs?, sondern fix!6v\os lauten müssen 5); aber diese Behauptung ist von vielen in den beiden Sprachen bewanderten Gelehrten widerlegt

1) In den Anmerkungen zum Chronikon des Eusebios, Jahr 2150, S. 216.

2) Kanaan II Kap. 2, S. 785 f. (ed. 1646).

3) J. C. S. Hoelling, De Baetyliis veterum (1724); Zoëga, De usu et origine obeliscorum S. 201; H. Pierson, Baetyliëndienst (1866); Boesigk, De Baetyliis (1854) S. 2 ff.; Overbeck S. 146; Lenormant, Les premières civilisations I S. 171; Lenormant, Kevue de 1'hist. des rel. 1881 III S. 40; E. Meyer, Roscher M. L. I 1224, 46 ff. s. v. El; Tümpel, Pauly-Wissowa II S. 278 s. v. Baetylia; u. s. w.

4) Genes. XXVIII 18 f.

5) Grimmel, De lapidum cultü apud Patriarchas quaesito (1853).

Sluiten