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Head-Svor. II 433; Telmessos (drittes Jahrh. v. C.) Head 532, Head-Svor. II 170; Seleukiden (281 —142) B. M. Sel. Kings I—XIX, Bab. IV—XII, XVI, XVII, Head 638 ff., Fig. 337 und 339, Head-Svor. II 343 ff, Taf. KH' I, K©'4.

k). Orest halt knieend den Omphalos umfasst:

Kyzikos (480—450) B. M. Mys. VII I, Head 452, HeadSvor. II 50. Vgl. die Vasenbilder: Bötticher, Omphalos Fig. 1, Gcrhard LX 1; Müllcr—Wieseler II 13, 148, Baumeister, Denkmaler II 1118 Fig. 1315, Millin, Peintures de Vases II 68, Gerhard LX 2.

I). Ein Punkt in einem Kreis scheint den Omphalos zu bezeichnen:

Delphoi (vor 421?) B. M. Centr. Greece IV 4, N. C. 121, Z. f. N, I 294; (Faustina) (im Giebel des Tempels) B. M. IV 22, N. C. Taf. X 24 (vgl. H. von F rit ze, Z. f. N. XX (1897) S. 65, der es für eine Opferschale halt); Phleius (auton.) B. M. Pelop. VII 4, N. C. 158.

§ 45. Ueber die Bedeutung des Omphalos sind sowohl die alten Schriftsteller als die neueren Gelehrten verschiedener Meinung. Die Alten meinten, er bezeichne den Mittelpunkt der Erde oder das Grab des Python oder des Dionysos. Die Neueren halten ihn für einen Sitz der Gaia ') oder der Hestia2), oder sie vcrmuten, er gehore zum Kult des Zeus MoipxyeTys 3). Die erstere Hypothese scheint mir die wahrscheinlichste; es ist aber auch möglich, dass er immer nur der Sitz eines anonymen Geistes gewesen war, bis man den wahren Grund der Verehrung vergessen und die Fabel vom Mittelpunkt der Erde erfunden hatte.

1) Urlichs, Reisen und Forschungen in Griechcnland S. 78; Mommsen, Delphika S. II.

2) Wieseler, Ann. d. I. 1857 S. 160.

3) Büttichcr, Der Omphalos des Zeus zu Delphi S. 5.

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