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dem Armenwesen oder einer privaten Armenpflege zur Last fallt oder seinen Unterhalt durch Bettelei sucht oder einen ihm auferlegten Beitrag zum Unterhalt eines Kindes unter 15 Jahren zu entrichten unterlasst, oder seine Versorgungspflichten versaumt,sodass seine Familie in Not gerat, ist mit Gefangnis zu bestrafen." In aansluiting hiervan zegt dan het tweede lid van § 20 : „Ergibt sich, dass der Schuldige der Trunksucht verfallen ist, so kommen die Bestimmungen des § 19 über Verbringung in ein Zwangsarbeiterhaus oder eine Heilanstalt zur Anvvendung."

§ 22. Ein jeder der wegen Trunksucht seine Mittel vergeudet oder seine Arbeit oder seine Geschafte versaumt, sodass er oder seine Familie in Bedrangnis gerat oder wahrscheinlich geraten wird, kann entmündigt werden.

Das Gleiche gilt für den, der auf sonstige YVeise, weil er dem Trunke verfallen ist, seine Mittel vergeudet.

Der Entmündigte kann durch seinen Vormund in einer vom König bestatigten Heilanstalt untergebracht werden. Der Beschluss des Vormunds kann von dem Entmündigten vor dem Vormundschaftsrat gebracht werden. Dieser kann eine solche Unterbrinsrung- auch

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aus eigenem ermessen beschliessen.

§ 23. Wer der Trunksucht verfallen ist, kann sich selbst für bestimmte Zeit in eine vom König bestatigte Heilanstalt begeben mit der Wirkung, dass er, wenn der Vormundschaftsrat nicht anders bestimmt, bis zum Ablauf der Zeit dort zurtickgehalten werden kann.

§ 293. Ausserdem (d. i. behalve de rijkswerkinrichtingen) wird eine besondere Anstalt oder Abteilung

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