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tionem et apud optimos optimae aetatis auctores usitatam usurpasse, verum serraonem cotidianum magis idoneum habuisse ad libros sacros propagandos. Testatur

hoe Roentsch, dicens: 'ntbiyoi evayyeAl^ovrat

Schon von dem Gesetzbuche Mosis und den Propheten kann man sagen, dass sie zu den nicht hebraeisch redenden an der Hand der Volksspraclie gelangten. . . . Uend wunderbar! Es wiederholte sich ganz dieselbe Erscheinung im Abendlande, auf dem Sprachgebiete der weltbeherrschenden Roma! Denn dasjenige Latein, in welchem die Bücher des Neuen Testaments bekannt würden, war mit nichten die Schrift und Gelehrtensprache Roms, sondern die lingua cotidiana, rustica, plebeja.' *)

In eandem sententiam Mommsen scripsit: „Wie die Uebertragung der heiligen Bücher aus der hebraeischen Sprache in die griechische, und zwar in die Volkssprache der ansehnlichsten Judengemeinde aussenhalb Judaea, dem Judenthum seine Weltstellung gegeben hat, so ist in ahnlicher Weise für die Uebertragung des Christenthums . . . die Uebertragung seiner Bekenntnissschriften in dessen Sprache von entscheidender Bedeutung geworden, und um so mehr, als auch diese Bücher übertragen würden nicht in die Sprache der gebildeten Kreise des Occidents . . . sondern ... in das den grossen Massen gelaufige damalige Latein des gemeinen Verkehrs. 2)

Per eos libros igitur sermo cotidianus e vita in litteras translatus est. Nam postea patres ecclesiastici eorum auctoritatem secuti, ad eandem rusticitatem declinare non

1) It. und Vuig. Einl. p. 1.

2) R. G. v, 657.

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