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als beschehen, haben sie beide Lherer vilerley van Irem tauff der gemein fürgehalten, uff dasz sie nicht an den tauff wie ander ketzer und abgöttische sectierer hielten als die Eutherischen und papisten welche ire kinder erst uff ein zukünfftigen glauben tautifen, da ra uff ein Exempel von einem Wurt, der einen Reyff uszgesteckt und noch kein wein im hausz hat, allein erst uff ein zukünfftigen herbst warten thut und doch nicht weiszt ob der wein gerathen ob wein vor vilerley ungewitter wachsen werde oder nicht, gegeben. ') Damit angezeigt ob die, so Ire kinder tauffen lassen ob sie so weit erwachsen dasz sie zum verstandt des glaubens kommen und dardurch selig werden mogen und scer darwider angehalten dasz die kinder nicht, sonder welche schon by verstandt sein sollen getaufït werden. Solches usz göttl(icher) geschrifft bezeugt, als da Christus der Herr seinen jüngern in alle welt zu ziehen bevohlen und sie hat heissen tauffen alle völcker, wer da glaubte und getaufft wiirde, wurde seelig wer aber nicht glaubt wiirde verdampt. Darneben auch vil abgöttische lheren, wieoffenbar, dazumal gehandlet. Uff solchs ermanen wurden obgedachte zwen fiirgestelt und uff ein einheiligte 2) umbfrag uff Ir begeren wes sie sich gehalten ob sie Irer christlicher ordnung gebürlich gelebt auch ob sie solches hohen würdigen tauffs wiirdig von meniglich geschickt und taugentlicli darzu erkennt worden. Hierauff Inen zweien vveitter die Lehcrer insonderheit (deren einer Woi.lF ein junger Wagnerknecht der zeit gearbeit bey dem Kronerburger thor, der ander MARTZOLFF ein Rieffer (?) geheiszen) ftirhielten Erstlich so sie begerten getaufft zu werden ob sie Ire gemein fur die recht und wahr gemein Christi, von welcher in Evangelio geschriben wo zwen oder drey in seinem namen versamlet seyen da seye Er mitten under Inen, erkenneten dabey bleiben wolten davon nit abstohn sonder bis in Ir

1) Deze vergelijking staat ook ia den ïeetls vroeger aaiigehaaldeu brief van Kautz en Reubun aan den Raad, zi«' boveu bl. 88.

2) Einhellig.

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