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elysaischen Gefildes des Namens Ara gelegen war" (175).

Der hier vorgetragenen Erkl&rung des Brunnens von Beerseba entspricht es, dass Beerseba eiue uralte Cult- und Orakelstatte war, die aber von Amos als unrein verworfen wird (Amos 5, 47; 8, 14).

Einen mythologischen Rest meinen wir ferner auch zu finden in der Erzahlung von dem Begrabnis von Sara und Abraham in Machpela, jener Doppelhöhle gegenüber Mamre auf dem Acker des Hethiters Ephron, des Sohnes von Zoar, die Abraham samt allen Baumen auf dem Acker sich zuru Erbbegrabnis erkauft haben soll (Gen. 23. 25). Die Höhle auf dem Feld mit den Biiumen erweist sich ebenfalls als eine Cultusstatte. Ihre Bedeutung wird eine ahnliche sein wie die des Brunnens von Beerseba.

Die Aegypter haben Nun und Nunet sich vorgestellt in der unterirdischen Zone und zwar iu dem „Schlund" (krrt), wo sie den Leib des Sonnengottes bilden. In einer daraut bezüglichen Inschrift heisst es: „Nachdem der grosse Gott nach diesem Schlunde gelangt ist, geht die dichte Finsternis zu Ende und der Gott erscheint in seiner für diesen Schlund bestimmten Kafergestalt (oder als hoper). Es sind die Gottheiten des Nun und der Nunet (Chaos als erzeugende und gebarende Urmaterie), des Hehu (Eros) und der Hehud für diesen Schlund bestimmt, um den grossen Gott zu bilden. Er tritt heraus aus der untern Hemisphare, er nimmt Flatz in der Ad-Barke, er erscheint bei den Lenden der Himmelsgöttin Nut" (137) ')•

Die Höhle Machpela war ursprünglich wohl als die Geburtsstatte des Sonnengottes betrachtet, als die Darstellung des Schlundes, in welchem Nun und Nunet seinen Leib bilden. Der Name Machpela = duplicitas weist auf dieses Götterpaar, das sich in dem Schlunde oder der Höhle befindet und das Chaos nach seiner doppelten, erzeugenden und gebarenden Seite reprasentirt, Gegenüber Machpela lag Mamre, der Ort, wo Gott sich geoffenbart liat, erschienen

1) Durch eine Felsenspalte dachte mau sich auch die Barke des Sonnengottes jeden Abeud iiis Totenreich hinübergleitend, cf. Lange bei Sausaye1 S. I, 163.

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