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Eine Spur davon, dass Jakob ursprünglich dem aegyptischen Qeb entspricht, könnte man schliesslich auch noch im Segen Jakobs Gen. 49 finden, speciell in dem, was Jakob V. 2ti zu seinem Sohn Joseph sagt: „die Segnnngen deines Vaters (d. h. welche dein Vater erhalten luit) giugen hinaus über die Segnnngen der uralten Berge, die Lust der ewigen Höhen". üass hienaeh die über den Bergen und Höhen ausgegossene Segensfülle zu dem dem Jakob von seinem Vater geschenkten Segen gehort, ja scheinbar das höchste Maass desselben darstellt, dürfte sich am besten von der Voraussetzung aus verstehen lassen, dass Jakob = Qeb d. h. der Erdgott ist (cf. auch Num. 23, 10; 24, 5 ff.).

Endlich mochten wir noch auf den Segen Bileams weisen, wo von Jakob (Num. 24, 17—19) gesagt wird: „Es geht ein Stern auf aus Jakob, und ein Scepter erhebt sich aus Israël und zerschlagt die Schlafen der Moabiter und den Scheitel aller Söhne Sets". Auch diese Prophezeiung findet auf Grund der Gleichung Jakob = Qeb ihre einfachste Erkliirung. Qeb der Thronfolger, der Kronprinz unter den Göttern, dem der Thron gehört (57S) und der das Scepter führt (cf. die Abbildungen 576 und 582), übergibt Krone, Thron, Volk und Reich seinem Sohn Osiris bezw. Horus, der in der Halle des Qeb d. h. auf Erden zur Freude des Vaters, der Götter und Menschen die Herrschaft über die Welt überninimt (580. 5S3). Der grosse Gegner des Osiris bezw. Horus ist aber Set mit seinem Anhang, dessen Besiegung die Voraussetzung ist für die Herrschaft des Osiris. Man vergleiche hiezu besonders noch den Osirishymnus (S. 398 f.):

Die göttliche Enneas ruft freudvoll: Willkommen!

Osiris, du Sohn des Horus, du mutiger Triumphator,

Du Sohn der Isis, du Sprössling des Osiris.

Zurückgedrangt ist die Lüge,

Wonne herrscht in der Halle des Qeb

Bei der Übergabe des Königlichen Amtes an ihren Herrn,

Dem das Königreich verliehen wird.

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