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durch Vollmond und Sichel dargestellt'). Dieser Mondgott Baal-Charran ist, wie ich verrnuten möchte, der Laban von Charran der Genesis. In seinen Abzeichen, Vollmond und Sichel, haben die Israeliten seine Töchter gesehen, zwei den beiden Hauptphasen des Mondes entsprechende weibliche Mondgottheiten, die sie zu Frauen ihres Jakob machten. Die Verschwagerung zwischen Laban und Jakob erkliirt sich bei der Autfassung von Laban als Mondgott und von Jakob als Erdgott teils aus dem EinHuss, der dem Mond auf die Fruchtbarkeit der Erde zugeschrieben wurde, teils aus dem Bedürfnis, dem Jakob, der in seiner Identitilt mit Qeb eigentlich die aegyptische Nut zur Frau hat, mit Rücksicht auf seine Stellung als Stammvater eines semitischen Volkes Frauen semitischen Ursprungs zur Seite zu stellen. Die Auffassung Labans als Mondgottes und Jakobs als Erdgottes sowie der Gedanke, dass dementsprechend die Farbe des ersteren weiss, die des letzteren schwarz sei, und dass von dem Zusammenwirken beider die Fruchtbarkeit abhünge, scheint auch der Erzühlung Gen. 30, 32 ff. zu Grunde zu liegen.

1) Baudissiu, Baal uud Bel in Herz. Realenc. 3 A., II. S. 329.

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