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eine klaffende Wunde beigebracht batte, und weil nun nach der Bestimmung von Ra das Schwein für Horus, nachdem er genesen, ein Gegenstand des Abscbeus sein sollte. Im Allgemeinen werden wir wohl sagen dQrfen, dass die Opferung des Schweins für Selene und Dionysus an dem genannten lage geschah zum Zeichen des Triumphs dieser Lichtgötter über den die Macht der Finsternis reprüsentirenden Set.

Herodot beschreibt dann die Opferung der Schweine und fahrt fort: „aber das (vom Brandopfer) übrige Fleisch essen sie an dem Vollmond, an dem sie die geheiligten Tiere opfern; sonst aber geniessen sie an keinem Tage mehr etwas davon. Die Armen unter ihnen formen aus Mangel an Mitteln Schweine aus ieig, die sie backen und opfern''. Dazu ti'igt Herodot in c. 48 noch die Bemerkung: ,Dem Dionvsos aber schlachtet Jeder am Vorabendmahl des Festes ein Ferkel vor seiner Thür und lasst es dann den Schweinehiiten, der das Merkel verkauft hat, fortnehmen. Im übrigen feiern die Aegypter das Dionysosfest, ohne die Chöre, beinahe ganz ebenso wie die Hellenen''.

Nach dem ersten Kalender von Edfu fiel das Fest auf den Vollmond am 15. I ag des Monats Pachon (im sothischen Jahr 31. Marz jul. 462). Das Opfer des Ferkels vor der Thür des Hauses am Vorabendmahl hatte also am Abend des 14. Pachon stattgefünden. Diese Daten entsprechen unmittelbar dem 14. und 15. Abib oder Nisan der Juden. Und wenn man das israelitische Passahfest selbst mit dem aegyptischen Dionysusfest, wie es Herodot beschreibt, vergleicht, so springen die Fax-allelen ebenfalls sofort ins Auge. Dass Herodot den Vollmond, an welchem der Selene und dem Dionysos das Schweinsopfer gebracht wird, den Vollmond nennt, an welchem die (natürlich nicht mit den Schweinen zu verwechselnden) geheiligten Tiere geopfert werden, erinnert unmittelbar daran, dass bei den Israeliten mit dem Passahfest die Darbringnng der Erstgeburt verbunden gewesen d. h. dass dieselbe ursprünglich am Tag nach der n&chtlichen Passahfeier erfolgt zu sein scheint. Und ebenso entspricht die Sitte, dass am Vorabendmahl des

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