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Weisen in der heiligen Sprache", „den Sprecher in der oberen Hemisphare", „den starken Iiedner von süsser Zunge" (446) nennt und ihn speciell als ma&cheru d. h. als „richtig von Stimme" bezeichnet, sofern er die Zaubersprüche mit richtiger Betonung und Aussprache hersagen kann '), so iüllt von hier aus ganz besonders darauf ein helles Licht, dass Gott dem Mose, der sich zuniichst mit dem Hinweis auf seine sehwere Sprache und Zunge der göttlichen Berufung entziehen will, die Versicherung gibt, dass er mit seinem Munde sein, ihn lehren werde, was er sagen soll.

Als Steilvertreter des Sonnengottes wahrend seines Laufes in der untern Hemisphare erscheint Thot auch mit dem Stab d. h. mit dem Scepter der göttlichen Majestat desselben ausgerüstet (cf. die Abbildungen des Thot -439 mit denen des Tum-Ra 184 und des Osiris 611). Dem entspricht es unmittelbar, dass in Ex. 4, 17 Gott die Unterredung mit Mose beendet mit den Worten: „Und diesen Stab nimm in deine Hand, damit du Zeichen thun solist". Aus dieser Machtübertragung erklaren sich bei Mose wie bei Thot die grossen Zeichen, die sie zu thun vermogen. Was Mose vor Pharao thut, entspricht ganz der Rolle des Thot als des grossen Magiërs und Zauberers par excellence. Speciell die aegyptische Finsternis aber erklart sich aus der Auffassung des Thot als des Monds, der die Sonnenfinsternis bewirkt.

Wei ter ist nun aber dem Thot als dem Steil vertreter des Ra bezw. des Osiris die Würde des Strategos übertragen, der den Auftrag hat, die Barbaren zurückzudrangen (452), und dementsprechend tritt auch Mose auf als Anführer des Volks Israël beim Auszug aus Aegypten und beim Kampf gegen seine Feinde. Und wenn wil* nun diesen Auszug Israels aus Aegypten, den Durchzug durchs rote Meer und den Untergang des Pharao und seiner Aegypter

1) Zu dem erst von Maspcro erklarten maa-eheru vgl. Tiele, Geschiedenis van den Godsdienst in de oudheid, Amsterdam, van Kampen & Zoon, 1891—95, I, S. 40. Anm. 2.

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