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Aegypten und die Bibel

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Die Befruchtung zahlreicher Kühe wurde mit dem Neumond, speciell dem Frühlingsneumond, in Verbindung gebracht. Auch der hl. Stier Apis wurde durch einen Mondstrahl erzeugt gedacht, der eine Kuh getrotfen hatte ').

So erklart sich also das Fest des goldenen Kalbs oder Stiers in der Wüste itn Augenblick, da Mose vom Berge kommen soll, aus der Crleichstellung desselben mit lliot d. h. dem Neumond. Das Fest ist also ebenfalls aegyptischen Ursprungs.

Wir glauben aber, dass noch andere Erziihlungen aus dem Wüstenzug Israels auf die Identitat von Mose und Thot weisen und durch diese Gleichung ihre Erklarung finden. Das scheint uns in erster Linie der Fall zu sein bei der merkwürdigen Erzahlung in Ex. 17, 8 ff.. Mose ist hier, wahrend Israël mit Amalek streitet, auf einem Hügel, wo er zun&chst steht, dann auf einem ihm untergeschobenen Steine sitzt. Wenn Mose seine Hitnde emporhebt, siegt Israël, wenn er sie dagegen sinken lasst, siegt Amalek. So ist es Mose, der den Streit zwischen Israël und Amalek entscheidet und zwar durch eine Function, die unmittelbar derjenigen des Züngleins an der Wage gleicht. In dieser Bolle und Haltuag ist nun aber Mose gerade das Ebenbild des aegyptischen Thot. Denn dieser heisst und ist nicht bloss Jder Schiedsrichter oder Schlichter des Streits der beiden Partner" d. h. des Streits zwischen Licht und Finsternis, der dem Licht den Sieg verleiht (453. f. 705), sondern erscheint auch unter dem Namen Techni als derjenige, der durch sein Zeugnis als „ Ausschlagegewicht (tchni) fungirt (440). Darum war der gewölinlich sitzend dargestellte Hundekopfaffe eine sehr beliebte Bezeichnung des Grottes Thot. Denn als Hieroglyphe drückte dieses Tier die Vorstellung der Gleichheit und des Ausgleichens aus, weshalb der sitzende Affe sich in der Mitte des Balkens

dem Mondgott Chons in Thehen gesagt: „Wenn er sich verjüngt (d. h. als Neumond) ein feuriger Stier. Wird es für ilin Nacht und bringt der zunehmende Mond das Licht, so lasst er steigen die Stiere, befruchtct die Weiber, lasst wachsen das Ei im Leibe" (300 f. cf. 3155).

1) Wiedomanu, a. a. ü. S. 99.