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I. Akustische Vorbemerkungen.

1. Alle Erscheinungen, die wir mit dem Ohre ■wahrnehmen, sind Schalie.

2. Es giebt zwei Hauptarten von Schallen: Klange und Gerausche. Erstere entstehen durch regelmassige, letztere durch unregelmassige Schwingungen von Körpern.

3. An einem Klang und an einem Gerausch unterscheidet man Hölie, Stiirke und F a r b e. Die Höhe wiichst oder nimmt ab mit der Schnelligkeit, mit der die einzelnen Schwingungen aufeinander folgen. die Stiirke mit der Weite der Schwingungen, die Farbe (das Timbre) hiingt von der Form und Zusammensetzung der Schwingungen, d. h. von der Zusammensetzung des Klanges oder Geriiusches ab.

4. Die meisten Klange bestehen aus einer Reihe von T ü n e n, sind also zusammengesetzt. Den tiefsten dieser Töne (Teil töne) nennt man den Gr und ton, alle übrigen die Obertöne. Nach der Höhe des Grundtons bestimmt man den Klang. Nach diesem Grundton heisst ein Orchester-a immer ein a. gleichviel von welchem Instrumente es erzeugt wird; durch ihre Obertöne und deren Starkeverhaltnis zu einander sind aber z. B. das a der Flöte und der Violine sehr verschieden.

5. Einfache Töne geben von den gebrauchlichen musikalischen Instrumenten fast nur die Stimmgabeln. Wir nennen aber gewöhnlieh die Klange Töne, weil wir aie als Kinheit empfinden. Auch in diesem Werkchen wird, ob-

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