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Individuen verschieden. Manner haben durchschnittlich langere Stirumbiinder als Frauen (24), ïnfolgedeasen tiefere Stimmen. Bei demselben Individuum kann der Stimmton dnrch straffere Spannung der Stimmbander (s. Fig. 7) (ahnlich dem Ton eines Saiteninstrumentes) erhöht werden.

51. Ein Konsonant entsteht, indem an irgend einer Stelle des Sprachorgans eine Enge oder ein V erschluss gebildet wird, und der zurLautbildung hindurchgetriebene Atemstrom ein Gerausch verursacht. Dieses Gerausch kann mit Stimmton verbunden sein. Neben dem Verschluss oder der Enge selbst komnit bei den Konsonanten in Betracht der Hohlraum, dessen Luft durch den aus dem Verschluss oder deiEnge austretenden Atem erschüttert bezw. angeblasen wird, d. h. der Resonanzraum.

52. Wenn man mit dem Daumen und den zwei vordersten Fingern fest auf den Kehlkopf drückt, verspiirt man bei Stimmbildung ein Zittern; gleichfalls hört man die Stimmbildung als ein Summen, wenn man sich die Ohren mit dem Finger verschliesst. In dieser Weise kann man sich überzeugen, ob bei der Bildnng eines Konsonanten die Stimme tönt oder nicht.

53. Vokale und Konsonanten künnen auch gelliistert werden. Beim F1 ü s t e r n (37 2) fallt die Stimme aus und wird durch ein in der geöffneten Atemritze gebildetes Gerausch ersetzt.

54. F1 ü g t e r n im gewöhnlichen Sinne ist nicht das, was der Phonetiker fliistem nennt. Ersteres heisst einfach: mehr oder weniger leise sprechen; in der Phonetik denkt man dabei an eine bestimmte Einstellung der Stimmbander (37 2).

55. Nach dem Verhalten des Gaumensegels zerfallen die Sprachlaute in reine und genaselte,

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