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Kleine Lautlehre des Neuhochdeutschen, für Niederländer bearbeitet

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•sten Punkt in der Wölbung der ar tilt u lier enden Zunge und dem Teil des Ga u mens, gegen welchen hin die Annaherung stattfindet; dieser Abstand ist unabhitngig von der Kieferbewegung und bloss eine Folge von der strafferen o der schlafferen Zungenartikulation d. h. von der grosseren oder geringeren Spannung der Zungenmuskeln.

Auf ersteres beziehen sich die Benennungen g eschlossen und o f f e n; bei letzterer Unterscheidung spricht man von eng und weit.

63. Sievers empfiehlt statt »eng" und » weit" die Bezeichnungen »gespannt" und «ungeapannt".

6i. Wenn wir also sagen werden, dass ein e offener ist als ein i. so heisst das: bei e ist der Kieferwinkel grüsser als bei i und, im Zusammenhang dainit auch der Abstand zwischen der ganzen Zunge und dem Gaumen. Das kurze a ist w e i t e r gebildet als das lange heisst: beim kurzen a ist die Spannung der Zungenmuskeln geringer d. h. die Zungenartikulation ist schlaffer und daher der Abstand zwischen dein hochsten Punkt der Zungenwölbung und dem Gaumen grösser; der Kieferwinkel ist aber derselbe.

65. Die geringere oder grössere Spannung der Zunge lasst sich mit der Hand am Mundboden kontrollieren. Dei den hinteren Vokalen muss man weiter ri'ickwiirts gelegene Teile betasten als bei den vorderen. Man setzt ain besten Daumen und Zeigefinger zu beiden Seiten des Kehlkopfs an und schiebt sie dann entsprechend in die Höhe.