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mit denen Roorda's überein. Der Studierende kontrolliere selbst!

Anm. Über die Bedeutung der Namen oft'en, geschlossen, weit und eng vgl. <>'i

95. Die Phonetiker sind aich nicht dariiber einig, ob u oder " der am meisten nach hinten liegende Yokal sei. Eigne Beobachtungen haben nxir kein Resiiltat ergeben. Ich liabe mich daher der bisher noch allgemeineren Ansicht angeschlossen. Sic-her ist, dass beim ü die Spannung im Mundboden stürker ist, was eine stiirkere Zuriickziehung der Zunge wahrscheinlich macht. /

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II. Xasalierte Vokale (Vgl. 55).

96. Nasalierte Vokale hat das Deutsche nur in (jüngeren) franzosisehen Lehnwörtern; es sind also im ganzen dieselben wie im Franzosisehen: a: in Cliance; 2: in Bassin; 3: in Karton; ff;: in Verdun. Weil sie in ofïener Silbe stehen (das n wird nicht gesprochen) sind sie lang (aber ollen). Die nasalierten Vokale haben einen tieferen und volleren Klang als die reinen. indem zu ilirer Erzeugung die Luft zweier Hohhaume schwingt.

97. Bei den reinen Vokalen ist der Zugang zum Nasenraum keineswegs ganz abgeschlossen, und zwar umsoweniger, je inehr der Vokal sich dem :t niihert. Wenn man von a zu i> übergeht, kann man beobachten, wie das Velum sich hebt und gleichsam eine Kinknickung bekommt, die es beim a nicht hatte. Hierauf ist in Fig. 9 keine Riicksicht genommen.

Bei a braucht der Verschluss nur locker zu sein. da der ganze Mundkanal weit und otf'eu ist und die von dem gehobenen Velum in den Mund geleitete Luft beim Hinausströmen keinen Widerstand findet, also keine Neigung hat, zur Nase hinauszugehen. Et^as Luft entweicht zwar ge-