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tigen werden vom Ohre den vernommenen Haupteindrücken untergeordnet; sie bilden gleichsam ein Anhangsel der andern. Den schallkraftigsten Laut einer Silbe kann man den Silbenkern oder Si 1bentrager nennen.

165. Die grösste Schallfülle besitzen die V o k a 1 e; an erster Stelle wegen der grössten Mundöfl'nung das a. weiter in abnehmender Reihenfolge die L i q u i d e n (rund i-laute), die N a s a 1 e, die E n g e n 1 a u t e, die A erschlusslaute. Die stimmhaften Konsonanten liaben mehr Schallfülle als die stimmlosen. Die stimmlosen Zischlaute treten aber wegen ihres scharfen Gerausches hervor.

166. Am meisten kommen die Vokale als Silbentiagei \ oi, die auch allein eine Silbe bilden können wie in aber. Auch Liquiden und Nasale treten im Deutschen haufig als Silbentrager auf, wenn z. 15. laden, edel u. s. w. mit Auslassung des a gesprochen werden (vgl. •><)<;). Vereinzelt finden sich andre Konsonanten mit dieser Funktion, wie in der Interjektion bst das s.

Vokale kunnen auch Nebenlaute sein, aber nur wenn ein andrer Vokal Silbentrager ist (56).

167. Eine Lautverbindung ruft am besten den Eindruck der Einsilbigkeit hervor, wenn die Laute vor dein Silbentrager regelmassig an Schallfülle zunehmen, die nachstehenden regel massig abnehmen, wenn das Verhaltnis samtlicher Laute also ist z. B. < Klee oder > arm oder <> brinyt, aber nicht >< mpa. < < rata oder > > edel.

168. Wodurch wird nun aber in Zwo von Zoologic der Eindruck der Zweisilbigkeit hervorgerufen, wo von verschiedener Schallfülle bei o« nicht die Rede sein kann V Hier wirkt die Verschiedenheit der Exspirationsstarke, indem wir nach dem ersten o die Exspiration schwacheii

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