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175. Kurz sind die deutschen Vokale:

a. vor Doppelkonsonanz: uett, Matter, Gott.

b. vor mehrfacher Konsonanz: und, warton.

Vor ng: und scli gilt Kürze, z.B. lang, Ding; rasch, frisch; vor cH und ss bald Lange, bald Kürze, z. B. sprai-h, Krach; (Jrnss. Kuss.

176. Flexionsendungen beeinllussen die Quantitat des Vokals nicht: fragt, fragst, des Kuchs.

177. Lange Vokale werden im Nebenton gewöhnlich verkürzt, (nicht im Auslaut) aber behalten die Qualitat der entsprechenden Langen: (vgl. die Besprechung der einzelnen Vokale): Sndeten, Datum, .Hinute.

Anm. Für die Ausnahmen von den Quantitiitsregeln vgl. die Orthoepie.

178. Diphthonge werden in Bezug auf die Quantitat als lange Vokale betrachtet.

179. Die Konsonanten brauehen wir für die hochdeutsche Praxis hier nicht nach ihrer Dauer zu unterscheiden.

Mit doppeltem Zeichen geschriebene Konsonanten, wobei ck für kk und tz für zz gilt, werden als einfache ausgesprochen: Am me, Messer, murren, Knii|»|»el, backen.

180. In Zusainmensetzungen wie mitteileii. Uauminelse, Laufreuvr wird der Konsonant verlangert, was beim Verschlusslaut durch Venangerung der Pause zwischen Verschlussbildung und Verschlusslösung geschieht. oder man spricht einfaches (, »)», ƒ (nach Vietor »bei weniger sorgfiiltigem Sprecheiu) oder es tritt G e m i n a t i o n d.li. Verdoppelung ein.

181. Beider Gemination ist nun nicht etwa an zwei

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