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201. Die urngekehrte Krscheinung, dass stimmhafte Laute stimmlose stimmhaft machen. kommt wohl in der Sprachgeschichte (das s in lesen war z. B. früher stimmlos) aber jetzt in der guten Sprache nicht mehr vor. also nicht zurttckdrüngeii init g. nusinachen init r. wie mail es von Niederlandern haufig hort!

202. Im Niederlandischen finden sich beide Erscheinungen nach den folgenden Regeln:

a. Wo zwei Versch I nsslante sich beriihren, richtet sich der erste nach dem zweiten: opdoen <mit b), balboord (rnit ƒ/), tk doe (mit ƒ/), badkamer (init t). Nur das t behauptet sich ab und zu: 't ligt daar (ta-.r).

b. Stimmhaftes w, v, z, g, j, I und r werden stimmlos nach jedem Konsonanten ausser P: pleet/zoon (mit j'xj, vroedvrouw 'tf)i afgrond (fx), ik zie (ks); aber buur mouw, voorjaar mit stimmhaften V und j.

c. Vor I) und d werden auch Engenlaute stimmhaft: misdaad (j), hij mis daar (:), stief broeder (»).

d. Eni Vokal macht vorhergehende stimmlose Engenlaute stimmhaft:- hij was'een dief (z). erfoom (v)\ k, p» t bleiben vor \okalen stimmlos: breekijzer, kop en staart; b und d bleiben stimmhaft: geldadel, ik heb er een. 20.3. Dass lange Vokale eine Neigung haben, vor

r wei ter zu werden, wurde 82 gesagt. Auch hier wirkt Artikulationsangleichung. Beiin >• darf die ïflatternde" Zungenspitze nicht straft' gespannt sein; bei Vorausnahme dieser schlafferen Zungenartikulation werden Vokale natürlich leicht weit.

204. In Nord|»ol bilden wir schon den p-Verschluss, bevor wir den f-Verschluss gelost haben; diese Lüsung erfolgt also in einem abgeschlossenen Raurn, ist dadurcli kaum vernehmbar. In abdrelien, wo ebenfalls der zweite Konsonant schon wahrend des p-Verschlusses eingesetzt wird. hort man von der Lösung des letzteren

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