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Das Buch Ester, nach der Septuaginta hergestellt

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Derselbe sagt in der Encyclopaedia biblica by Chevne and Black in dem Artikel »Esther":

It may be doubted, wether even in a single passage of the book the Greek Mss. enable us to emend the Hebrevv text, which is singularly well prescrved.

Ich gestelie, dass mir nie ein Urtheil falscher erschienen ist. Urn gleich hier etwas vorwegzunehmen, glaubt denn Nöldeke, dass auch in den wenigen Stellen, wo Bertheau-Hyssel den hebr. ïext nach LXX herstellen, und wo die Nothwendigkeit der Emendation nach LXX klar bewiesen ist, der hebr. ïext den \orzug verdient? Ich muss in allen Punkten das gerade Gegentheil behaupten. Nicht der Grieche, sondern der Hebraeer »setzt hinzu, verkürzt und verandert", nur dass dies meist nicht »nach Gutdiinken ', sondern mit tendenziöser Berechnung geschieht. Wenn Nöldeke die Uebersetzung des B. Ester fast die schlechteste im A. T. nennt, so behaupte ich, dass sie für die Herstellung des ursprünglichen Textes zu den brauchbarsten gehort. Nur für das erbauliche Bedürfniss einer religiös und moralisch entarteten Gemeinde ist der hebr. Text brauchbarer. Wenn Nöldeke urtheilt, dass der Uebersetzer durch seine sehr geringen hebraischen Kenntnisse zu zalilreichen Fehlern verleitet worden sei, so hatte dies, um Gültigkeit zu haben, im Einzelnen nachgewiesen werden sollen; unbewiesen wirkt solche Behauptung,zumal von einem Gelehrten von Ruf ausgesprochen, schadlich, weil sie ohne Nachprüfung mit alleiniger Berufung auf die Auctoritat von wissenschaftlich Unmündigen nachgesprochen wird. In der That beschranken sich die keineswegs haufigen Irrthümer des Uebersetzers, der ein beschrankler Kopt', aber des Ilebrüischen durchaus