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Schenk 1) konstatierte ein, wenn auch geringes, bakterizides Vermogen gegen Koli und Staphylokokken; Heinemann 2) fand, dass das Bakterientötende Vermögen von frischer Milch gegen Koli, bei 15° C. 5 — 6 Stunden dauerte. Coplans 3) studierte Koli in frisch gemolkener Milch und fand, dass, wenn er bei Milch, welche 1000 Keime per cM3 enthielt, Kolibazillen fügte, diese die ersten 6 Stunden abnahmen, darnach zunahmen, wahrend in gek och ter Milch die Anzahl Kolibakterien die ersten 6 Stunden gleich blieb, dann schnell zunahm.

Bei Kör per warme d a u e r t die bakte rizide Phase nur eine Stunde. Bacterium coli überwiiltigt dann Bacterium acidi lactici.

Auch die Untersuchungen von C. J. Koning 4) deuten auf ein selbst starkes germizides Vermögen von frischer Milch auf Bacterium coli. Rosenau und Mc. Coy 5) studierten die Bakterizidie gegen Bacterium lactis aerogenes und Bacterium coli: sie konnten mehr eine Behinderung in ihrer Entwickelung, als eine Keimtötende Kraft beobachten.

H. Tjaden 6) hat bei der Untersuchung gefunden, dass die Milch w o h 1 bakterizide Stoffe gegen Bacterium coli enthiilt. Er sagt denn auch sehr richtig:

1) Refer.it: Snmnielreferate über die Arbeiten aus der Milch-Chemie im Jahre 1903; II Sem. von Dr. W. Kaudnitz.

2) Dito, Heft 10 1907; II. Sem.

3) On some vital proporties of milk. Lancet 1907 No. 4390 Kef. Kaudnitz Heft 10; S. 14, 15.

4) Biolog. & bioehein. Unters. ii. Milch, Heft I; S. 1—3ö. Pharm. weekbl. 1905; S 774.

5) The germicidal Property of Milk. Journal of med. research XVIII 1908 Seite 165. Kef. Kaudnitz 1'.K)8 Heft II.

6) Handbucli der Milchkunde von Dr. Paul Sommerfeld 1909 S. 726.

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