Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

erregeni, wenn mann bedenkt, dass die Milch 1) in dein sogenannten „Presskiibel", vermischt mit dem Lab, bei einer Temperatur von 31 — 34° C. 40 bis 50 Minuten stehen bleibt. Ueberdies wird das Gemisch, das nach dem Schneiden des Quarks auf 22 — 250 C. abgekühlt ist, wieder „nachgewarmt' bis dass die Temperatur aufs neue auf 33 — 34° C., ja selbst auf 40° C. gestiegen ist. Der daraus erhaltene Kase kühlt sich unter der Presse nur sehr langsam ab; es herrschen also Temperaturen vor, die für die meisten Bliihungserreger so gunstig als möglich sind. Gleichwie die von Co plans (1. c.), ergaben u.a. auch die Untersuchungen von R. W. Conn und W. M. Es ten 2) in Bezug auf den Einfluss verscbiedener Temperaturen auf die Entwiokelung diverser Milchbakterien, dass bei 37° C. besonders Bacterium coli commune und Bacterium lactis aerogenes sich stark verinehren, hingegen Bacterium lactis acidi vorzugsweise bei 20° C.

Bereits seit langem hat man in der Praxis die Vermutung geiiussert, dauw die Milch rcwUmt IüiIk' Itlii Innig im verur»aclM'ii köimv.

Ueber Erfahrungen auf diesem li eb ie te in Niederland ist nur sehr weniy; geschrieben. Auch in dem Standardwerk von Stohmann 3) übersetzt und bearbeitet von Ter Haar „Milch und Milchprodukte", linde ich

hierüber nur folgende Angabe:,, weil der Fehler

sehr haufig durch pathogene Bakterien hervorgerufen wird."

1) Bei der Bereitung von Goudakase.

2) Revue générale du Lait 1905 No. 11.

3) Handboek voor zuivelbereiding enz. von Prof. Dr. F. Stohmann.

Sluiten