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deren 1): „Die gesunde Milchcysterneistkeineswegseinem glasernen rait Bazillen beschickten Kulturgefiisse zu vergleichen, das dem einzelnen Keime eine millionenfache Vervielfiiltigung in kurzem Zeitraum gestattet; vielmehr wohnt ihr das Vermogen der Abwehr inne und es können schwache Vorstösse des Feindes siegreich zurückgewiesen werden."

Guillebeau bemerkt richtig, das für dass Zustandekommen von Mastitis, ausser der natürlichen Infektion, noch andere praedisponierende Momente nötig sind, wenigstens dass diese die Entste'hung der Mastitis beförderen, weil sie das bakterizide Vennögen des Eutergewebes verringern oder vernichten. (Schlechtes Ausmelken, Aufziehen der Milch 2), die Brunstperiode, Erschöpfung der Dri'isenzellen durch grosse und lang andauernde Milchproduktion etc.).

Rudolf D'heil 3) konstatiert: „Dass im Euter ein stetes Kommen und Vergehen von Bakterien stattlindet. Erst dann, wenn die Bakterien mit hoher Virulenz ausgeri'istet im Euter eintreffen, oder ein geschwachtes Drüsengewebe vorfinden, vermag das Gewebe nicht mehr Herr i'iber die Eindringlinge zu werden, und dieses Unterliegen aussert sich durch das Auftreten einer Euterentziindung."

Dieser Tatsache meine ich es zuschreiben zu mussen, dass von der Milch der Kiihe, die schlecht ausgemolken werden, hiiufig schlechter Kiise geinacht wird.

1) Studiën fiber Milchfehler und Euterentzündungen deiEinder und Ziegen. Landwirtschaftliches Jahrbuch der Schweiz 1890.

2) Nuesch: Ueber das sogenannte Aufziehen der Milch hei der Kuh. Inaugural—Dissertation. Zürich 1904.

3) Beitrag zur Frage des Bakteriengehalts der Milch und Enters. Berlin 1906 Seite 34.

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