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ricini, Glaubersalz etc. die Exsudation und haemorrhagische Plagen verursachen, kein Duruhtreten von Koli durch die Darmwand beobachten. Das Epithel der Darmwand hat die Kraft, die Bakterien zu vernichten und den Durchgang zu verhindern.

Ferner halten die Lymphdrüsen sie dann noch auf, doen, unter dem Einfluss allgemeiner Störungen, wie Ersehöpfung und Blutentnahme (empirisches Aderlassen) vorliert die Darmschleimhaut ihre Resistenz gegen pathogene Bakterien und Bacterium coli geht auch durch.

Die Tatsache, dass Adametz (l.c.) in der Milch einer Kuh, welche stark abgemagert war, Bacillus Sornthalii (auch wahrscheinlich eine Koliart) fand, ist vielleicht dem letzteren Umstande zuzuschreiben.

Verfasser beobachtete einen Fall, in welchem durch die Milch einer Kuh ein Kind krank geworden war; dieselbe Milch, aucli wenn unter aseptischen Vorsorgsmassregeln aufgefangen, verursachte in dem damit bereiteten Kase heftige Blahung. Die Kuh war vollkommen gesund, nur war sie sehr mager und hatte dann und wann Diarrhoe. Die Milch wimmelte von koliformen Bazillen.

Basen au 1) meldet, wie der Bacillus bovis morbiftcans den er einem Cavia, einer Ziege und einer Kuh intraperitoneal und subkutan einspritzte, durch das Euter mit der Milch in grossen Mengen ausgeschieden wurden, jedoch erst dann, als sich schwere Krankheitserscheinungen offenbarten.

Basch und Weleminsky 2) sagen: „Dass nur

1) Ueber die Ausscheidung von Bakterien durch die tatige Milchdrüse und über die sogenannten bakteriziden Eigenschaften der Milch. Separatabdruck aus dem Archiv für Hygiene.

2) Ueber die Ausscheidung von Kranklieitserregeren durch die Milch. Zentralblatt für Bakteriologie I. Abt. Bd. 25, 1899, Seite 471.

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