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dias die Milch aseplisch gemolken sein, will man auf gute Resultate rechnen kunnen. Dies alles erfordert so viel Zeit, dass es in der Praxis beinah nicht anzuwencien ist. Ich habe es denn auch nur kurze Zeit durchgeführt.

6. Die Lab- oder Kiiscinprolic:

Diese kostet weniger Zeit, gibt jedoch nicht solche gute Resultate. In cylindrischen Glasern wild bei 50 cM3 Milch, vorher im soeben genannten Garapparat auf 35° C. gebracht, jeder Probe 5 Tropfen 1 : 5 verdiinntes Lab zugefügt. Normale Milch gerinnt in ± 10 Minuten zu einer porzelanartigen Masse; abnormale Milch gerinnt flokkig, ungleich, bisweilen schleimig oder überhaupt nicht (alkalische Milch).

7. Die Kiiweprobo ïiaeli Dietlielm:

Diese ist eine Kombination von Probe 5 und f>; die Glaser mit geronnener Milch aus Probe 6 lasst mann 1 Stunde bei 35° stehen, dann wird das Wasser auf 55» gebracht und das Spirituslicht unter dem Apparat ausgelöscht. Nach 3 — 5 Stunden werden die Molken aus jedem Glas gut abgegossen, ein kleines Kaschen befindet sich dann auf dem Boden. Die Kaschen werden aus den Glasern genommen und nach ihren Nummern auf ein trockenes Handtuch gelegt; nachdem sie zugedeckt sind, bleiben sie 3-5 Stunden bei gewöhnlicher Zimmertemperatur liegen. Darauf komrat jedes Kaschen wieder in sein eigenes Glas, (das inzwischen trocken gemacht ist) und wird der gewöhnliclie Garprobe unterworfen (12 Stunden bei 38°). Schneidet man dann die Kaschen durch, kann man sie im einzelnen beurteilen. <iute Kaschen sind

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