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tliel 1), J. Wittmann 2), M. Heurseval und G. Mullie 3), Dr. G. Schnorf 4), Kuhn 5), N. Schoorl und Dr. Lam 6) sind wohl Abweichungen zu konstatieren, doch kommt es lniufig vor, dass der Brechungsexponent bei pathologischer Milch eine hohe, bei gesunden Tieren eine niedrigo Zifter anweist, so dass die Methode Ripper lange nicht als sicheres Kriterium gebraucht werden kann.

c. I)»m DrehuiigNveriiitticeii oder die Kotatlon,

(bestimmt mit dem Polarimeter in einer hellen Flüssigkeit, durch Koagulation des Eiweiss aus der Milch erhalten) ist nach Dr. Lam und Dr. S c h o o r 1 hauptsüchlich von dem aufgelösten Milchzucker abhangig. Jedoch müssen auch noch andere Einflüsse mit arbeiten, die das Drehungsvermögen andern können, da es vorkommt, dass bei sehr niedrigem Zuckergehalt doch eine Drehung rechts von z. B. 0°,25 stattfindet. Dr. Lam 7) fand die Polarisationsziffer (normal 4°,8 bis 5°,5) bei Mastitis stets erniedrigt; auch in einigen Fallen von Tuberkulose; falls das Rotationsvermögen unter 4",5 ist, nennt dr. Lam die Milch entschieden untauglich.

P. G. Heinemann 8) konstatierte, dass bei

1) Milchzeitung 1904 Seite 81—83 Bd. 33.

2) Chemische Zeitung 1905 Repert. (22) Bd. 29.

3) Revue générale du lait 1904; Bd. 4 Seite 529—538.

4) Neue phvsik.-chem. Untersuchungen der Milch. Zürich 1905 S. 86—89.

5) Biolog. & Biochem. Studiën über Milch v. C. J. Koning, Heft II 1908 Seite 83.

0) 1. c. 1907.

7) Verslagen van den keuringsdienst te Rotterdam 19ar> enz.

8) Referat in Maly's Jahreshericht, Jahrg. 1908 Seite 947.

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