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trockenem Stoff, doch auch die Grfisse der Fettkiigelchen und die grössere oder geringere Schwellung des Kasein von Einfluss auf den Grad der Visko.sitat sein kann. Weil jedoch die Zu- und Abnahme der innerlichen Reibung der Milch nicht genau hiermit parallel gehen, schliesst O e r t e 1 (S. 40) dass der Grad der Viskositat kein genü gendes Beurteilungsmittel fttr die Milch ist.

Hingegen schliesst Bernhard Kobler 1), dass bereits die geringsten Krankheiten und Stflrungen in der Genitalsphare die Viskosit&t auffallend verschieben, nicht erhöhen; die Viskositat des Sekrets aus dein kranken Euter weicht stark von den normalen Verhaltnissen ab. Sie ist bei katarrhaler Mastitis viel grösser als bei „Gelbe Galt", doch steigt bei der letzteren auch, sobald Leukozytose auftritt.

g. Auch die ObcrflftclwiiNpHiinung 1) ist bei

pathologischen Verhaltnissen verandert; jedoch weicht sie nach beiden Richtungen ab.

Alle die genannten Untersucliungsmethoden haben den grossen Fehler gemeinsam, dass sie entweder wegen Ungenauigkeit, oder wegen der vielen kostbaren Apparate, oder weil hauftg zu viel Zeit für die Untersuchung erforderlich ist, in der Praxis schwerlich oder gar nicht an wend bar sind.

Ausser Ungenauigkeit kann dasselbe der clieuiiMchen UnturNueliuiig der Milch nachgesagt werden. Pathologische Prozesse im Euter haben immer

1) Pflügers Archiv 125, 1908 Seite 1—72,

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