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lase antreffen. Auch ist in der Praxis, infolge Zeitinangels, die Vornahme der Diastasereaktion nicht immer möglich, zumal, wenn eine grosse Anzahl Proben (wie meistens der Fall ist) gleichzeitig untersucht werden muss.

Aus diesen Gründen habe ich nur den Katalasegehalt bestimmt und die Diastasereaktion in zweifelhaften F&llen ersetzt durch die Scdliucntuprobc mit TroiiiuiHdorfT'Ht'lu'ii Hébrchon und die inikroskopische Untersuchung des erhaltonen Sediments.

Bereits im Jahre 1863 wurde durch Schönbein 1) das Vermógen der Enzyme, H202 zu zerlegen, bemerkt; er glaubte jedoch, dass alle Enzyme diese Eigenschaft besassen.

Erst viel spater entdeckte Loew 2), dass einem besonderen Enzym diese Eigenschaft zukommt; dieses Enzym nannte er: Die Katalase. Raudnitz führte spater den Namen Superoxydase ein.

Nach O. J e n s e n (1. c.) geschieht die Spaitung von £L,02 nach der Formel: 2H202 = 2H20 + 02.

Bei der Kasefabrikation geht die Katalase in den Quark über; sie wird mit dem Ka sein niedergeschlagen und durch zu Anfang der Reifung gebildete Milchsaure wenig in ihrer Wirksamkeit geschadigt. Nach Jolles wirkt Katalase auf Kasein auflösend.

Für die Bestiminung der Katalasemenge in Milch

1) Journal für praktische Chemie 85. 326.

2) Chemische Zeitung 1'JOO, Rep. 149.

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