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wickeln and keine Katalase prod uzieren könneu) doch zuniinmt, namlich durch das Absterben von Zeilen oder Kernen, welche erst noch lebend in der Milch anwesend waren und die Katalase gebunden hielten. Durch Farbung und mikroskopische Untersuchung kann man sich leicht davon überzeugen. In frischer Milch kommen haufiger Epithelzellen mit noch gut farbbaren Kernen vor als in a 11 e r Milch. Farbt man ein sehr dünnes Deckglaspraparat von Mastitissekret mit Gentianviolett, dann findet man viel mehr abgestorbene Epithelzellen als in normaler Milch.

Aiicli di«» Leukoz.vtcn scheinen bei der Bildung höheren Katalasegehalts eine grosse Kolle zu spielen. Farbt man ein dünnes Deckglaspraparat von Mastitissekret mit sehr wenig Giemsalöcung, fügt darauf ausserst wenig H,02 zu, dann ist (falls die Untersuchung bald geschah), bereits bei schwacher Vergrösserung deutlich ein Entstehen von Gasblaschen, hauptsachlich rundum die zahlreich anwesenden Leukozyten, sichtbar.

Wie enorm bei einer stark erhöhten Anzahl Leukozyten die Katalasezitïer steigen kann, geht wohl aus folgendem Experiment hervor: Ich spritzte in ein Hinterviertel eines gesunden Euters (mit einem normalen Katalasegehalt in der Milch) eine Eniulsion von 5 Gramm Aleuronat mit 100 cM3 sterielem Wasser. Vorher wurde der Bakteriengehalt des Aleuronats bestimmt; auf der Flatte entwickelte sich nur eine einzelne Subtiliskolonie.

Die Kuh war des Morgens um vier Uhr gemolken und gab aus jedem Viertel 4 Liter. Die Injektion geschah mittags um 12 Uhr. Eine Stunde nach der Einspritzung war das Hinterviertel geschwollen und einigermassen schmerzhaft; ungefahr ein Liter einiger-

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