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Die Milchuntersuchung vom tierärtzlichen Standpunkte aus betrachtet

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riern, dass allerlei Stoffe, deren Ausscheidnng dem Körper wünschenswert erscheint, mlt durch das Euter entfernt werden können. Bei der hohen Empfindlichkeit des Driisengewebes liegt die Voraussetzung auf der Hand, dass, wenn dieses zur Mitwirkung bei der Ausscheidung pflanzenartiger Toxine oder von Krankheitsprodukten genötigt wird, es hierauf ebensogut reagieren wird durch die Bildung einer grosseren Katalasemenge (und haufig auch anderer Enzyme) wie bei den von mir soeben mitgeteilten Experimenten.

Pathologische Prozesse im Körper können in vielen Fiillen bei einer klinischen Untersuchung übersehen, und erst spater bemerkt werden, wahrend schon ein erhöhter Enzyrngehalt der Milch im Anfang bereits etwas abnormales verraten hat; krankhafte Anfalle werden nicht selten in ihrem Entstehen durch einen erhöhten Enzyrngehalt der Milch angekündigt; Krankheiten im Stadium der Heilung bleiben öfters durch einen hohen Katalasegehalt des Eutersekrets ken n bar.

Die biologische und biochemische Untersuchung der Milch ist, besonders für den Tierarzt, neben der klinischen Untersuchung ein Diagnosticum und öfters auch ein Prognosticum von grossem Wert. Sie gibt haufig Anweisungen, eine misslungene klinische Untersuchung mehrmals zu wiederholen; besonders für den praktizierenden Tierarzt ist sie von Bedeutung, weil dieser gleichzeitig den Einfluss des Geschlechtslebens, der Laktationsperiode, des Putters etc. beurteilen kann.

Nur dann, wenn ein-e physiologische Steigung des Enzymgelialts der Milch ausgeschlossen werden kann, ist es berechtigt, von einer pathologischen Zunahme zu sprechen.

Dies zu beurteilen liegt allein in