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der Competent des Tierarztes, nicht in derjenigen des Chemikers.

In der Regel ist der Katalasegehalt bei Krankheiten, die mit lioheni Fiebcr verhuilden sind, erhöht. Auch bei Kühen, welche heftig auf Tuberkulin reagierten, beobachtete ich am Tage der Reaktion, und noch Tage nachher, öfters eine starke Zunahme des Katalasegehalts, augenscheinlich eine Folge der Iritation der Drüsenzelle durch die Toxine, welche mit der Milch abgeschieden werden.

C. Tiraboschi 1) konstatierte nach Tuberkulinisation eine sehr kleine Abnahme der Milchmenge; die Qualitat blieb beinah unveründert; nur eine geringe Zunahme des Fettgehalts und der in Serum löslichen

Stoffe trat ein.

Bei itkiilcii und chroniNchen Uteruwentzüiiduiig*'» fand ich beinah immer eine Erhöhung des Katalasegehalts und gleichzeitig abnonn viel Leukozyten, worunter auch basophile multinukleare, die vorzugsweise in der Milcli «lor Hinterzitzen zu finden waren.(!!)

Besonders war dies mehrmals der Fall bei Kühen, die lange an Fluor a 1 b u s litten, obschon ich auch einige Male Milch solcher Kühe untersuchte, bei denen der Katalase- und Leukozytengehalt sich als normal ergab.

Bei nicht cinsekapweltcn EiteruiiRwprozeNKon

im Körper (Resorption putrider Stoffe); ich untersuchte z.B. fünfmal Milch von Kühen mit traumatischer Perikarditis; siebenmal die von Rindern, welche als Folge früherer Uterusinfektion Abszesse zwischen den Hinterbackenmuskeln bekamen. In allen

1) Referat in Maly's Jahresbericht 1907, Bd. 44, Seite 257.

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