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init einem erhöhten Katalasegehalt, wenn durch den Krankheitsprozess die Harnentleerung behindert wird. Auch der Leukozytengehalt erwies sich bisweilen erhölit.

Weniger heftige Nierenkrankheiten erwiesen sich als ohne Einfluss.

Iti allen diesen Kallen raeine ieh den erhöhten Katalasegehalt und im ' Zusammenhang damit auch die bis wei le n grössere Anzahl Leukozyten, der Anreizung der I)riiM'iizi>llt'ii dureh HiiN|;oi«chl(>«lene Toxlnen zuschreiben zu müssen.

Diese Beobachtungen unterstützen meines Erachtens die Auffassung, dass die Milch, in ihrer Eigenschaft als Exkret sowohl auch als Sekret, bei der Entfernung der Toxine aus dem Kürper behülflich ist.

Dass die Anwesenheit fremder KtoHV» in <|(tr Rlutbalni auf den Katalasegehalt der Milch viel Einfluss ausübt, beweist die Tatsache, dass einige Heilmittel (besonders Drastica und Purgentia), den Katalasegehalt der Milch stark erhühen kunnen; ich beobachtete dies auch bei einigen Kühen, die in deiWeide viele Eq uisetaceae gefressen hatten. Und ebenso spricht hierfür ineine Beobachtung, dass, wenn der Katalasegehalt bei genannten pathologischen Zustanden erhöht war, die Milch aus allen vier Zitzen einen erhöhten Katalasegehalt aufwies 1), wahiend bei Mastitis hauptsachlich uur das angegriffene Viertel abnormale Milch gibt; sobald auch die anderen Viertel dies tun, sind sie als iniiziert zu betrachten.

Der erhöhte Katalasegehalt der Milch einiger unruhiger brüiiNtigor KUhe muss meines Erachtens, ausser der physiologischen Leukozytose, auch der Ausscheidung der Toxine zuzuschreiben sein; sind doch in der Litteratur Beispiele zu finden, dass junge

1) Ausser bisweilen bei Uterusentzündungen (siehe dort).

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