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starke Erhöhung «les Fettgehalts beobachtete, konnte dies in keinem Zusammenhang mit der Katalase stehen, da diese sich ebensogut und ebensoviel bei solchen Kühen erhöht erwies, die einen niedrigen Fettgehalt in der Milch hatten.

In den Jahren 1907 und 1908 trat als Krankheit im Gefolge von Maul- und Klauenseuche hiiuflg Lnn> genemphyscBi in Süd-Holland auf, bisweilen mit zahlreichen sehr kleinen Lungen-Abszessen gepaart. Die Atmung war sehr frequent; bezeichnend für solche Tiere war das dicke, lange Haar; kurz scheren erwies sich als die beste Therapie. Der Katalasegehalt der Milch solcher Tiere steilte sich in den meisten Fiillen als sehr hoch heraus. Leider habe ich den Leukozytengehalt nicht untersucht. Wahrscheinlich ist der grösaere oder geringere Grad von Dyspnoe und die darnit verbundene veriinderte Beschaffenheit des Blutes auch Schuld an der konstatierten Abweichung in der Milch; im allgemeinen war der Fettgehalt niedrig.

Die Katalasemenge der Milch bei VertiniimigN» Htörnngcn steilte sich als erhöht heraus bei: Tyrnpanitis, Konstipation, Enteritis, besonders bei akuten, jedoch auch bei lang andauernden chronischen Darmstörungen. Selbst leichte Störungen in der Funktion des Magens und besonders der Diirme sind in einigen Fallen im Stande auf den Katalasegehalt der Milch Einfluss auszuüben. Wir sehen denn auch bei plötzüchen Futterwechsel, z.B. vom Stall in die Weide, den Katalasegehalt steigen, besonders wenn die Kühe am ersten Weidetage schlechtes Wetter treffen.

(Dass auch nach dem Melken kaltes und nasses \Vetter viel Einfluss auf die Itiiktcriciifloru der Milch haben kann, beschreibt Prof. Dr. H. W e i c liman n (Kiel) in Heft III von: „Arbeiten der Versuchsstation für Molkereiwesen in Kiel, Seite HO —08":

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