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Zwanzig Liter, auf gewöhnliche Weise gemolken» Milch wurde in zwei Teile verteilt. Der erste Teil wurde auf die gewöhnliche Weise, der zweite Teil naeh Zufügung von 10 Gramra sterielem Hepin (Normal Katalase von Behrings-Werk Marburg) zur Kasebereitung gebraucht.

Beide Ka se wurden unter denselben Yerhaltnissen aufbewahrt und naeh 14 Tagen angeschnitten. Ber Kontrollkase zeigte ein normales Aussehen, das aus sehr katalasereicher Milch fabrizierte Kiischen war mit grossen und kleinen Löchern durchsetzt. Fünf Gramin von diesem Küse mit 10 cM3 Wasser feingerieben, entwickelte aus 5 cM3 1 % H20, in zwei Stunden noch 90 mM. Sauerstoff (im Garröhrchen von Koning gemessen); die Katalase war also durch die Reifungs(Milchsüure-?)Bakterien nicht vernichtet. (■ashild«'ii<lc IJ»ktori<>ii waren nicht au finden. Augenscheinlich sind diese also in solch kleiner Anzahl anwesend gewesen, dass sie bereits 14 Tage naeh der Fabrikation verschwunden waren; doch hat starko Gasbildung stattgefunden.

Eine Kuh mit hef'tigem Panaritium gab selir katalasereiche Milch; wurde diese Milch zur Kasebereitung benutzt, dann wurde dann einmal Blahung beobachtet, dann wieder nicht. Fügte ich jedocli der Milch eine sehr kleine Menge Mist einer mit chronischer Biarrhoe behafceten Kuh zu, dan entstand immer heftige Blahung. Mischte ich dieselbe Menge Faeces mit normaler Milch, dann blieb der Kase stets normal.

Zwar können diese beiden Versuche an sich selbst wenig entscheiden, doch waren sie mir zu auffallend, urn sie nicht zu erwahnen.

Um nnn den Einfluss, den Hepin-Katalase auf die Entwickelung von Milchsaurebakterien haben kann, zu erforschen, wurden die fulgenden Versuche geinacht:

10 cM3 sterilisierte Milch wurden mit steigenden

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