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man z.B. bei Eutersokret von Kilhon mit akuter Mastitis, bei Biest, bei blutiger Milch, bei Milch von heftig brünstigen Kühon (zweites Mal) etc. beobachten. Ist der Katalasegehalt weniger gross, dann ist cUq Schnelligkeit, mit der der Sauerstoff sich oben ansammelt, kleiner. Nach Yerlauf von 2 Stunden (oder, wenn dies durch die Praxis bedingt wird, nach langerei Zeit) sehe ich bei allen Röhrchen nach, wieviel^ .Sauerstoff gebildet ist. Normale Milch darf in zwei Stunden nur 2 — 3 cM* Gas im Röhrchen entstehen lassen. Je mehr Sauerstoff gebildet und je schneller die Entwickelung geschehen ist, um so mehr ist die Milch als abnormal zu betrachten. «oratie die Vergleicbung der verschiedenen Nummern kann sehr leicht und schnell die Kuh verraten, welche Abweichungen aufweist oder pathologische Milch gibt, besonders, wenn die Milch von jeder der vier Zitzen getrennt untersucht wird.

Es ist selbstverstandlich, dass die Katalaseuntersuchung al lei n nicht genügt. Sic aeigt on» nur wo die folgende klinische- und bisweilen auch niikro*kopiMflit' Hntermicliung mit Nutzen einsetzt, und die Katalasebestimmang erspart uns unnützes herumtasten.

Ich will versachen dies durch einige Beispiele aus der Praxis begreiflich zu machen:

a. liitiTHiuiiuKt: von 2H ^liloliprolH'n:

Katalase: Bei Nr. 6 bis einschliesslich Nr. 12

zu hoch.

Klinische Untersuchung: Keine Abweichungen zu

konstatieren.

Anamnese: Der Eigentümer erzahlt, dass gerade diese Kühe weniger Milch geben als andere Jahre. Bei der Untersuchung ergibt sich, dass die Kühe durch einen Jungen gemolken werden, der in dem Jahre zuerst milkt und die K ii h e nicht gut a usmelk t, Ein anderer Knecht nimmt seine Stelle

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