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selbst hervorgehende Protestation fürdensittlichen Charakter des Evangeliums und des Glaubens gegen die demselben in der „Bevindingstheologie" drohenden Klippen.

Man nahm Anstoss an der polternden Geringschatzung der sittlichen Natur des Menschen und ihrer Betatigung in der fleissigen Erfüllung irdischer Berufspflichten, an dem unverstandigen Naseriimpfen iiber die Zucht des Gesetzes und der Kirchlichen Ordnung, man konnte sich nicht zufriedenstellen miteinem auspruchsvollenBekehrungstreiben, das eine Umstimmung des Gemüts vom Elendsgefühl zum Seligkeitstrost erschleichen wollte, ohne sich zu rechtschaffener Sinnesanderung her zu geben.

Für viele ist diese Protestation nicht vergebens gewesen ; weite Kreise des Kirchlichen Volks, zumeist des gewerbetreibenden und seefahrenden Biirgerstandes, haben die volle Warme des Gemüts und regen Gewissensernst in die (olgenden Entwickelungen mit hineingetragen.

Das „Neue Licht" wurde mehr und mehr von der Vertiefung abgebracht, und zwar um so leichter da e> mit der alten Tradition [Bartels bedoelt het „bevindelijk Pietisme] das gemeinsam behielt, vvorin ein versteckter Hauptfehler derselben lag: „die Oberflücliligkeit im Verstandnis der Sünde (l) ; die „Bevindingstheologie vvürdigt die Sünde ganz einseitig als eine leidige Unseligkeit und erkennt sie nicht ernstlich als verdammliche Schuld . (-)

We zullen in het vervolg zien, dat ook in Mullers beschouwingen een mengeling is van piëtistische neigingen met een „protest ten behoeve van het zedelijk karakter des geloofs" — een protest tegen die „geringschatting van het zedelijke leven en van zijnen invloed op het maatschappelijke leven" een eisch tot oprechte zinsverandering.

En, wat het verdere verloop betreft, niet minder geldt het van de broederschap : „das Neue Licht wurde mehr und mehr von der Vertiefung abgebracht" en we zullen gelegenheid krijgen om ook bij de broeders op te merken eenzelfde oppervlakkigheid in de beschouwing der zonde.

(') l>e curnweering is van wij. (2) liurtels a. a. 0. 289-290.

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