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rekent erop, dat in den aangegeven zin recht gesproken worden zal, al is dit recht ook minder recht. De Duitsche Regeering motiveerde hare opvatting, in hoeverre „das juristische Element zu berücksichtigen sei," als volgt '): »Bei den in Deutschland herrsclienden Rechtsanschauungen, bei dem Entwickelungsgange des deutschen Militarstrafverfahrens und dem Umfange der Militargerichtsbarkeit in sacblicher Beziehung, erschien es von vornherein ausgeschlossen, etwa nach französischem oder russischem Vorbild, eine Mitwirkung des berufsmassigen, juristischen Elements bei der Untersuchungsführung und Rechtsprechung ganzlich auszuschliessen. Andererseits kam in Betracht, dass bei der Bildung von besonderen Militargerichten dem militarischen Elemente der ausschlaggebende Einfluss zu wahren sei*). Der Entwurf steht in diesei Beziehung auf dem Standpunkte, dass im Militarstrafverfahren hauptsachlich die Standesgenossen die berufenen Richter sind, und dies deshalb, weil sie einerseits die unentbehrliche Vertrautheit mit den militarischen Verhaltnissen besitzen und weil sie andererseits eine sichere Gewahr dafür bieten, dass die gefiillten Urtheile von echt militarischem Gekte getragen sein werden 3). En dit werd door een „Vertreter des Bundesraths" in de Kommissionsberathungen nog eenigermate aangedikt4): „Die Rechtsprechung im Heere dürfe, wenn sie ihren Zweck5) entsprechen solle, sich nicht mit den militarischen Riicksichten und Anschauungen r>) in Widerspruch setzen '), sondern müsse mit ihr in Uebereinstimmung bleiben. So hochwichtig auch seiner Meinung nach die Mitwirkung des rechtsgelehrten Elementes bei der Rechtsprechung sei, so müsse doch durch die Zusammensetzung der Kriegsgerichte die Garantie gegeben sein, dass sich die l rtheile mit den Allerhöchst genehmigtcn Dienstvorschriften und der Dienstpraxis nicht etwa in Widerspruch setzen ") und dies um so mehr als die Mehrzahl der Falie, welche zur Aburtheilung gelangen militarischer

') Materialien, t. a. p. blz. 606.

Ik cursiveer hier.

:i) Ik cursiveer hier.

4) Materialien, t. a. p. blz. 1396.

6) «Meine Herren, was sind militiirische Anschauungen ? Militiirische Anschauungen richten sich nach gewissen Anschauungen der oberen Stellen.» Beckh, bij de eerste lezing in den Rijksdag. Stenographische Berichte, t. a. p. blz. 416. r') Ik cursiveer hier.

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