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sey wie die Gottheit, auff das cr mit sölichom grund wider Zwinglium mocht erhalten, dasz der Icyb auch im Abentmal vnder dem brot ware. Ynnd mit diser leer ist er geraaten -in das übel, da vns Ad Dardan. Augustinus für warnet, der vns sagt, dasz wir desz geklarificierten cap. 57 *). Christi also gedencken söllind, vnnd also von jm sprechcn, dasz wir doch die warheit seines leybs nicht verneinind. Welche verneinung auch warlich denn beschicht2), wenn man seinen leyb an allen orten gegenwirtig rechnet.

Der zweyt Die heiige schrifft bezüget vns auch gnugsam, // dasz Christus ^tUfoi lSr se'ncr menschlichen natur, nicht in diser walt auff erden sey, 1 ' sonder im himmel. Ausz disem ist abermal gnugsam zu versteen, dasz sein natürlicher leyb nicht im Abentmal vnder dem brot sey, dieweyl das Abentmal in diser walt, vnd nicht im himmel, wirdt gehalten. Die zeügnusz der schrifft steet hernach an jrem ort. Der dritt Vber das gibt vns Christus selb gnugsam zu versteen, dasz wir grund. gejn fleisch nicht assen werdend mit dem leyblichen munde, sonder mit dem geyst: das ist, mit der seele. Dann cr hat den Capernaiten, vnnd auch seinen jungern (welche meintend, dasz er leerete, Das fleisch man müszte sein fleisch mit leyblichem munde essen) also geantJuan6'^ DUtZ wor'e'" "^er Se's*: niachet labendig, Das fleisch ist kein nutz. Die worte die ich spreche, sind geist vnd laben.

Disz ist eben so vil, ob er also hette gesprochen, Lieben zuhörer, Merck, mein fleisch wirt nicht in eüwern fleischlichen mund kommen, weder sichtbarlich noch vnsichtbarlich, weder geschmeckct noch vngeschmecket. Dann söliches essen wurde euch keinen nutz bringen: sonder es sol mit eüwerem geist geassen werden: das ist, Es sol mit euweren buszfertigen glöubigen seelen also betrachtet werden, dasz sy die gewüszheit desz ewigen labens taglich darausz Disz sol man schöpffen, vnd auch ein krefftige danckbare neigung zum guten iiiinemmen. Jabcn taglich darausz fülen. O lieber Laser disz sol man wol betrachten vnd üben.

fol. 19'. Das fleisch ist kein nutz : das ist, Das fleischli-//che essen meines fleisches (verstee mit leyblichem munde) wurde euch keinen nutz bringen, vnd wirt nicht geschehen. Der geist inachet labendig: das ist, Das geistlich essen mit glöubigen seelen, machet euch labendig: das ist, Es machet euch erstlich desz ewigen labens gewüsz, vnd fortan mit danckbarkeit geneigt zum neüwen guten laben, wie die würckliche erfarung euch wirt leeren.

Die worte die ich reden (sagt er) sind geist vnd laben: das ist, Jch reden nicht von einem essen meines fleisches mit leyblichem

1) Bedoeld is in ile «Brieven" van Augustinus Epist. 57: Augustinus Dardano.

2) Plaats heeft.

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