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Bekantnisz des M'!

hochgelerten Herrn Philip-

pi Melanthonis, Von dem Abentmal, An den Hochgebornen Herren, Friderichen Pfaltzgrauen beim Rhein, vnd

Churfürsten &c.

(*)

S5?5|fS§ESS ist nicht schwere arbeit, sonder etwas geferlich zu antr^| worten, Jhedoch werd ich sagen was ich von der spal*un8 ^e8 or^8 nu ermanen ma?» vn(^ ^itte denn ®on Gottes das er meinen rhat vnd den auszgang regiere.

Es ist kein zweiffel daran, das von dem Abentmal in der gantzen Christenheit, ein grosse streiten vnnd kriegen auff erden folgen werde. Dann die Welt wirt gestraffet vmb jre abgötterey vnd ande//'re sünden. Darumb lasset vnns bitten, das vns der Son Gottes [Dvij"] lehre vnd regiere.

Weil aber allenthalben viel schwachen seyen, die in der lehr der rechten kirchen noch nicht vnderrichtet sind, Ja die noch in jrthumb sindt verhafftet, so ist anfengklich von nöthen, das man achtung auff die schwachen habe. Darumb lobe ich das fürnemen des Durchleüchtigsten Churfürsten, das ehr den zenckischen leuten beuolen habe zu schweigen damit in der schwachen gemein keine spaltung geschehe, vnd das die schwachen des orts, vnd in der nachbaurschafft nit verirret werden, vnd ist mein wünschen das die zencker hin weg weren.

Zum zweiten, als die zencker sind abgesetzet, so ist es nutz das die ander vber ein komen in einerley weise zu reden, vnd in diesem streitigen punct, wer es aller best, das man diese worte Pauli behielte. //

Das brot das wir brechen, ist die gemeinschafft des leibs. Vnd [Dviij'] man sol viel von der frucht des Abentmals Predigen, damit die leüth angefüret werden, disz pfandt der gnaden zu lieben, vnd offt

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